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Autor Thema: Reisetag vom 11.01.2025  (Gelesen 1253 mal)

Offline Maria

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Reisetag vom 11.01.2025
« am: 25. Januar 2025, 20:46:33 »
Unsere Aufgabe lautet, in Bren Shenders den Zwergen zu treffen, um ihn dazu zu bringen mit uns als Fürsprecher zu den Zwergen zu gehen. Also haben wir uns auf den Weg nach Bren Shenders gemacht und stehen nun vor den Toren.

Wir werden von den Stadtwachen kontrolliert und dürfen passieren. Wir fragen nach dem Weg zum Rathaus, um eine Handels-Konzession zu beantragen. Wir geben uns als Händler aus die hier handeln wollen und auch Ware kaufen wollen. Da unser Wagen sauber ist, ist alles sehr unkompliziert.

Doch Baris hat eine hervorragende Idee. Am Anschlagbrett zu überprüfen, ob wir nach dem letzten Vorfall hier gesucht werden.  Ein Zettel hängt dort. Dort steht: Suche bereitwillig Abenteurer für ein Abenteuer in der Wildnis. Gainar.  Scheinbar ist der Zettel im betrunkenen Zustand geschrieben worden. Ein Wachmann nähert sich uns und schüttelt den Kopf. Orthum fragt ihn, wer den Zettel aufgehängt hat. Der Wachmann sagt, dass es ein sehr großer Zwerg ist, der hier in den Tavernen ist. Orthum meint, dass er wohl Hilfe benötigt und wo wir ihn finden können. Er würde im „heimeligen Haus“ nachschauen, denn das ist ein sehr gutes und anständiges Gasthaus. An der dritten Straße rechts finden wir es. Wir bedanken uns für die Empfehlung und gehen los.

Wir kommen am Gasthaus an und betreten es, nachdem wir die Hunde und den Schlitten in Gallador`s Obhut gelassen haben. Ein sehr schönes und noch sehr gepflegtes Gasthaus tut sich auf. Am Empfangstresen sitzt eine ältere Dame. Sie begrüßt uns sehr herzlich und stellt sich als Linnea Drinn vor. Sie hat eine extreme Auffassungsgabe und schneidet sehr schnell mit, dass ich adelig bin und wir nicht von hier kommen, obwohl wir uns als Bürger von Bremen vorgestellt haben. Die Zimmer, die wir für die Nacht buchen, sind sehr komfortabel und auf uns wartet ein warmes Bad.

Wir fragen auch nach, ob der Zwerg, den wir suchen, hier im Gasthaus ist. Dies erfragt Linnea bei einer Hausangestellten die Frea Tarkaleen. Eine rothaarige Frau die sehr groß ist und sehr freundlich. Sie sagt, dass er sich im Gastraum befindet. Nachdem wir unsere Zimmer besucht haben und unsere Mäntel endlich ablegen konnten, gehen wir runter in den Schankraum. Er ist gut gefüllt und sehr illuster. Der Zwerg fällt Korrgrim sofort auf. Ich setze mich an einen Tisch, der neben dem Tisch dieses Zwerges ist. Hinter diesem Tisch, an dem ich mich gesetzt habe, befindet sich eine Gruppe von vier Personen. Die Frau hat unter ihrem Mantel einen Waffengurt für Dolche und sie schauen etwas verächtlich und ernst. Sie strahlen ein großes Selbstbewusstsein aus. Keine Angst oder ähnliches. Korrgrim und Orthum gehen zum Tisch dieses Zwerges und unterhalten sich auf zwergisch mit ihm. Ich kann der Unterhaltung folgen. Er möchte uns engagieren, und uns 50 Gold dafür geben, um unsere Kosten zu decken. Er möchte Rache. Seine Expedition, in der auch sein Bruder war, wurde komplett getötet, als er auf Erkundung war. Er will wissen, wer das getan hat. Er hat keine brauchbaren Spuren. Die Leichen die er fand waren verbrannt und zerstückelt. Da er so unter Schock stand, hat er auch nicht weiter geschaut. Korrgrim versichert ihm, dass heute sein Glückstag ist, da wir ihm helfen werden. Wir am Nachbartisch, machen aber keinen guten Eindruck, außer Gallador. Der Zwerg muss schmunzeln, da er meint, dass wir die Vorhut bilden, um die Zwerge zu schützen. Er redet von Aurils Herz, Auralak, Morbad. Araubarak heißt die Festung, in der dieses Unglück passiert ist und wo wir auch hinmüssen. Wir staunen nicht schlecht, als wir sehen, dass es sich wirklich ganz im Süden, am Grat der Welt befindet.

So lernen wir ihn kennen und laden ihn zum Essen ein. Tatsächlich gibt es hier Schweinefleisch und guten Wein. Es kostet uns zwar viel, aber wir gönnen es uns.

Baris und ich fragen am Empfang nach den Geschäften in der Stadt. Wir bekommen folgende Informationen:

Black Iron von einem Zwergenpaar geführtes Handelshaus, Straße einfach runter.

Der Markt ist auch gut für Einkäufe.

Peonas Öle und Elexiere für magischen Kram wie Heiltränke. Ostseite des Marktes.

 

 

Amaunator, der Morgenfürst, ein alter Gott, der in Vergessenheit geraten ist. Das ist der Tempel. Als wir uns nähern, begegnet uns ein Trauerzug. Eine Priesterin führt den Trauerzug an. Es sind zwei Erwachsene, die eine Leiche auf ihrem letzten Weg begleiten. Wir gehen weiter und kommen zum Tor. Dort steht ein Tiefengnom. Er stellt sich vor als Copper Knobberknocker. Auch wir stellen uns vor und zollen ihm Respekt. Unser Verhalten irritiert ihn sehr. Er sagt uns, dass die Priesterin, die wir gesehen haben, die Oberin ist. Solange sie nicht da ist, kann er niemanden hinein lassen darf in den Tempel. Als ich ihm sage, dass wir nicht an Auriel sondern an die anderen Götter glauben, sagt er uns, dass wir dies nicht in der Öffentlichkeit äußern sollten. Wir begeben uns damit in Gefahr. Shenmi spendet ihm 2 Gold und Korrgrim wirkt einen Zauber der die Mauer repariert. Der Akolyth sieht es. Auch Baris spendet 2 Gold für die Armen und das Gebäude.

Da die Priesterin erst am nächsten Morgen wieder da ist, verabschieden wir uns und gehen zum Markt. Dort gehen wir ins Blackiron Blades und treffen auf Elza und Gran der Hammer ihren Bruder. Die Rüstungen sind mittelmäßig, aber was wir brauchen ist ein Zelt und ein paar Fackeln und Ölflaschen. Wir schaffen es sogar, mit ihr so zu verhandeln, dass wir für alles nur 205 Gold bezahlen. Das ist sagenhaft. Wir erklären ihr, dass wir Zwerge retten wollen und das, wenn es uns gelingt, sie als Unterstützer erwähnen werden. Das bewegt sie zu dem großzügigen Rabatt. Von dort aus gehen wir zu Peonas Geschäft. Doch sie führt tatsächlich Heiltränke und andere stärkende Tränke. Nur können wir uns dies überhaupt nicht leisten. Deshalb verabschieden wir uns von ihr.

Unser nächster Gang ist es zum Rathaus zu gehen. Ich denke, dass es besser ist eine Handels Konzession zu beantragen.  Wir werden, nachdem ich mich vorgestellt habe, zur Sprecherin vorgelassen. Es ist eine junge Frau mit Namen Duvessa Shane. Neben ihr steht ein großer schwarzer Mann in Rüstung. Dies ist, wie Gallador uns berichtet im Nachhinein, ihr Hauptmann mit Namen Markham Southwell. Er fragt mich nach meinen Papieren, um mich auszuweisen. Die anderen stellen fest, dass er die Papiere magisch auf ihre Richtigkeit überprüft.  Durch kurze Zeichen, die er an Duvessa gibt, bestätigt er die Richtigkeit. Ich erkläre unser Anliegen. Wir knüpfen Handelsbeziehungen mit den Städten, da auch wir hier gestrandet sind und unser Anliegen die Knüpfung von Handelsbeziehungen ist. Im Laufe des Gesprächs stellt sie mir eine Frage nach einem Namen, ob er mir bekannt ist. Sein Name ist Wallish Gent und mein Gefühl sagt mir, dass die Antwort sehr wichtig ist und sehr, sehr gefährlich. Ich sage ihr, dass ich den Namen kenne. Er ist ein Händler aus Tiefwasser und das ich gar keine Beziehung zu ihm habe. Auf offiziellen Veranstaltungen bin ich ihm zwar mal begegnet, aber ich habe keinen Kontakt zu ihm, da er mich auch nicht interessierte. Meine Ausbildung führte mich in andere Kreise. Die Antwort hat ihr wohl gefallen und sie bekundet, dass man nicht jeden kennen muss. Auch diese Antwort von mir wurde wohl von ihrem Hauptmann überprüft, denn er nickt irgendwann. Sie ist froh darüber, dass wir uns sofort an sie gewandt haben, um die Konzession zu beantragen. Ihr gefällt es, dass ich die richtige Reihenfolge beachtet habe. Der Respektvolle Umgang ist ihr sehr wichtig. Sie wird sich sofort um die Konzession kümmern, sodass wir morgen früh die Papiere erhalten. Ich teile ihr mit, dass wir im heimeligen Haus untergekommen sind. Nach einer kurzen Zeit verabschieden wir uns und sie würde sich über ein weiteres Zusammentreffen freuen. Damit verabschieden wir uns.

Wir unterhalten uns auf dem Weg ins Gasthaus. Gallador berichtet uns einiges von der Sprecherin und ihrem Hauptmann. Er sagt, dass der Sprecher aus Bremen ein sehr gutes Verhältnis hatte mit Duvessa. Sie hat so einiges erlebt in ihrem jungen Leben. Doch sie scheint auch sehr bemüht um ihr Volk zu sein. Sie ist auch die Vorsitzende der Zehnstädte. Ein sehr verantwortungsvoller Posten. Mit dem Sprecher von Bremen hat sie sich oft unterhalten und auch Rat eingeholt. Doch die Zeiten wurden so schwer. Sie scheinen sich immer noch gut zu verstehen, doch der Kontakt ist etwas eingebrochen.

Wir merken, dass wir doch sehr müde sind und so langsam ins Bett müssen. Auf Shenmi und mich wartet noch ein warmes Bad. Im heimeligen Haus angekommen, bittet Korrgrim am Empfang das Schreiben aus dem Rathaus für mich entgegenzunehmen. Wir teilen ihr mit, dass wir gerne wieder hier einkehren würden, wenn wir zurückkommen. Darüber freut sie sich sehr. Araleth geht noch in den Schankraum und wir gehen alle nach oben, um zu schlafen. Die Betten sind traumhaft weich und wir fallen in einen tiefen Schlaf.

Wir erhalten für den nächsten Reisetag, einen Vorteil auf die Anstrengungen in der Wildnis. Stärke und Geschicklichkeitswürfe sind im Vorteil.

Der nächste Tag zur Vorbereitung der Abreise

Nachdem wir an der Rezeption erfragt haben, wo wir auf dem Markt verschiedene Dinge kaufen können und wo wir magische Dinge kaufen können, nämlich in Abels Arkane Künste, das wohl hinter dem Haus der Triaden sein soll. Auch dieses Haus der Triaden ist sehr interessant und wichtig zu besuchen, denn es soll ein Tempel sein. Wo können wir den Göttern am nächsten sein?

Und so führt uns unser Weg erst einmal zum Tempel des Morgenvaters.

Wir treffen im Vorraum auf den Novizen, den wir bereits kennengelernt haben. Wir legen unsere Waffen ab in der dafür vorgesehenen Halterung und betreten den Gebetsraum. Hinten steht die Oberin und ein Mann die sich unterhalten. Sie zünden gerade die Kerzen im Raum an. Einige von uns setzen sich zum Gebet auf die Bänke und wir stellen uns der Mutter Oberin und dem Novizen John vor. Korrgrim fragt nach Weihrauch, den er gerne käuflich erwerben möchte und er und Orthum spenden noch eine Summe für den Tempel. Wir bieten ihr unsere Hilfe an. Korrgrim kann nun auch Dinge ausbessern und so zeigt er ihr unsere Hilfsbereitschaft. Sie ist sehr erstaunt über unsere Fähigkeiten und der junge Novize hinter ihr ist sehr skeptisch. Mir fällt auf, dass er wohl zu einer Kriegerkaste des Ordens gehören muss, denn er ist unter seiner Robe bewaffnet. Was sehr ungewöhnlich ist. Shenmi scheint es ebenfalls zu bemerken, aber sie reagiert ja gerne etwas drüber. Ich wende mich der Mutter Oberin zu und sage ihr, indem ich ihre Hand ergreife, dass wir zwar jetzt noch Fremde sind, aber bald vielleicht Freunde. Mit meiner Gabe des Handauflegens, heile ich eine Krankheit bei ihr. Sie schaut so erstaunt und sagt, dass wir sehr vorsichtig sein sollen. Denn solche Fähigkeiten erwecken immer das Aufsehen bei den falschen Menschen.  Araleth und ich können sehen, dass sie ein Anliegen hat es aber nicht wagt es uns mitzuteilen. Vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt. So verabschieden wir uns von ihnen und machen uns auf den Weg zum Markt.

Baris kann von den Dingen, die er sucht, nichts finden. Korrgrim findet die ihm fehlenden Kräuter, den Weihrauch hat er im Tempel erhalten. Shenmi bekommt endlich ihre Minze, die sie so unsagbar gerne in heißem Wasser trinkt. Und dann führt es uns in das Geschäft mit den magischen Artefakten. Wir kommen am Haus der Triaden vorbei, können aber niemanden sehen. Also führt uns unser Weg weiter zu Abels Arkane Küste. Es ist ein schönes Haus, sehr gepflegt und groß. Wir kommen zum Eingang und treten ein. Hinter einem Tresen steht ein dicklicher Elf und er ist sehr überrascht uns zu sehen, doch erfreut. Er stellt sich vor mit dem Namen Abelrion Havywood. Am Fenster steht eine grüne Pflanze! Das muss man sich hier mal vorstellen! Er hat es auf magische Weise geschafft, die Pflanze am Leben zu halten. Es ist wie ein Wunder. Die Dinge, die er anbietet, sind alle magisch. Er hat den Kopf eines Jadedrachen an der Wand hängen, was natürlich Shenmi unterschwellig auf die Palme bringt. Ein Schädel eines kleinen Drachens und es steht eine magische Rüstung aus Lamellen links im Tresen, die einfach nur wunderschön ist. Araleth erkennt sie als elfische Rüstung. Trotz meiner Kenntnisse als Rüstungsschmiedin kann ich die Feinheiten nicht erkennen. Mein geschultes Auge kommt so langsam aus der Übung. Baris fragt ihn nach einem Druidenstab. Was mich sehr wundert, da ich immer dachte Druiden finden ihre Stäbe in der Natur, so als würden sie ihm vor die Füße fallen. Aber was weiß ich schon. Korrgrim ist von der Rüstung völlig fasziniert und er erfragt den Preis. 7.000 Gold soll sie kosten. Baris kauft noch drei Schriftrollenbehälter für ihn und Orthum. Seine Frage, wie viel eine Spruchrolle kostet mit einem Zauberspruch, ist unterschiedlich je nach Spruch. Doch wir wissen nicht, was wir für eine Spruchrolle bekommen würden. Nun, besser das er nicht weiß, dass wir welche besitzen. Wir werden wieder kommen und damit machen wir uns auf den Weg zum Haus der Triaden.

Es ist ja nur ein kleines Stück die Straße entlang. Ein sehr verwinkeltes Haus. Wir treten ein und wir sehen einen Mann, der im Gang steht. Zielstrebig gehen wir auf ihn zu. Ich stelle uns vor und er sieht uns an und lächelt. Er begrüßt uns mit den Worten, zu welchem der Götter wir beten. Ich antworte ihm, dass dies ganz unterschiedlich ist. Welche Götter hier angebetet werden frage ich ihn. Er zeigt uns jedes Mal eine Richtung und sagt, Torm, Illmatar und Tyr. Er schaut Baris an und sagt zu uns, ihr alle tragt ein Geheimnis mit euch. Aus seiner Robe holt er ein uraltes Schächtelchen, darin ist ein Blatt, dass er vor uns ausfaltet. Er schaut darauf und ich frage ihn, ob ich es lesen darf. Er reicht es mir und ich lese laut vor: „Wenn zwei Zwerge, ein Halbling, ein Mensch aus dem Osten, ein Elf und ein Mensch kommen, dann muss ihnen geholfen werden und der Krieg hat begonnen. Die Allerersten.“ Wir schauen uns erstaunt an. Baris reagiert, indem er auf die Knie fällt und auch Shenmi geht andächtig auf die Knie. Baris betet sein Gebet an Brandobaris. Doch dann berappelt er sich und sagt nur, dass er schnell ins Gasthaus läuft, um dem Zwergen mitzuteilen, dass wir erst morgen abreisen können.

Da haben die Götter uns wieder ein Zeichen gesendet, damit unser Kampf weiter gehen kann.
Nicht das schwarze Scharf ist anders, sondern die weissen sind alle gleich.