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Autor Thema: Goldzwerge - Die Kultur der Isenbarts  (Gelesen 1266 mal)

Offline Sebastian

  • Sebastian
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Goldzwerge - Die Kultur der Isenbarts
« am: 10. Juni 2024, 11:23:00 »
Aussehen
Goldzwerge sind mit knapp 1,40 Metern minimal kleiner als ihre nächsten Verwandten, die Schildzwerge, und haben hellbraune bis tiefbraune Haut und Augen. Beide Geschlechter lassen ihre Haare lang wachsen, und die Männer (und auch einige Frauen) lassen sich lange, liebevoll umsorgte Bärte stehen, oft mit Goldschmuck und Edelsteinen reich behängt. Beide Geschlechter parfümieren auch oft ihre Haare und Bärte. Die Haarfarbe variiert von schwarz über grau zu braun, und wird im Laufe eines Zwergenlebens zu der bekannten grauen Haarmähne.

Leben und Kultur
Goldzwerge sind die häufigere Zwergenrasse des Südens Faerûns, und sind im Shaar weit verbreitet. Sie sind sich sehr schmerzhaft bewusst, dass viele einst mächtige Reiche nun zu Staub zerfallen sind, und sind dementsprechend bedacht darauf, ihr eigenes Reich zu erhalten. Sie sind deshalb Fremden gegenüber recht misstrauisch, und schätzen andere danach ein, wieviel Reichtum sie ihr eigen nennen und wieviel Ehre sie von anderen zugedacht bekommen.

Unter ihnen zählt die Blutlinie und der Clan alles.
Wer keinen Platz finden kann in ihrer bedeutenden Kultur oder ihren Ältesten keinen Respekt entgegenbringt, wird als unverantwortlich und möglicherweise gemeingefährlich angesehen. Von Geburt an werden den Goldzwergen die traditionellen Strukturen ihrer Gesellschaft eingebläut, und jede wichtige Entscheidung, vom gewählten Beruf bis zur Heirat oder den Kosten für das Begräbnis werden von den Ältesten nach den Umständen ihrer Geburt bzw. der Blutlinie der Eltern für sie getroffen.

Die Goldzwergenkinder werden in starken Familienclans erzogen, und man erwartet von ihnen, dass sie als Erwachsene sich selbst und die anderen Angehörigen des Clans versorgen können und zum Reichtum des Clans einen wesentlichen Beitrag leisten. Handel und Handwerkskunst zählen den Goldzwergen viel, denn Reichtum erhöht das Ansehen des Clans.

Genauso spielen Ehre und Stolz eine große Rolle unter den Goldzwergen, denn jede Handlung eines Goldzwergs fällt auf seine Sippe und seinen Clan zurück.

Alle Goldzwerge sprechen und lesen zwergisch und schreiben Dethek, die Allermeisten sprechen dazu noch die Handelssprache und noch einige weitere Sprachen wie zum Beispiel shaarani.

Sie beten Moradin und Berronar als ihre besonderen Schutz-Gottheiten an.

Es ist unter Goldzwergen üblich, den eigenen Reichtum möglichst vorteilhaft zur Schau zu stellen, um den größtmöglichen Eindruck bei anderen zu machen. Das geht sogar so weit, dass ärmere Goldzwerge hungern, aber ihre Waffen vergolden lassen, um den Anschein aufrecht zu halten.

Unter Goldzwergen sind die Zauberer und die Benutzung von Magie allgemein etwas mehr geduldet als unter Schildzwergen.

Außerhalb ihrer Heimat, der östlichen Kluft, halten sich die Goldzwerge häufig in kleinen Gruppen fern von den Menschen auf. Durch die damalige Überbevölkerung der Zwergenstadt tauchten sie vermehrt immer wieder auch im Norden Faerûns auf.

Geschichte
Vor mehr als 16.000 Jahren wurde mit dem Reich von Bhaerynden unter dem Shaar die Grösste Zwergensiedlung überhaupt gegründet.

Nachdem um etwa -11.000 TZ die Schildzwerge unter ihrem Führer Taark Shanat in den Norden ausgewandert waren, standen die Goldzwerge -9600 TZ allein gegen die Übermacht der Drow, die die Höhle Bhaerynden eroberte, besiedelte und dort das Drow-Imperium Telantiwar gründeten.

Etwa -7600 TZ schließlich zerstörte Moradin, der Seelenschmied, höchtselbst mit einem mächtigen Schlag seiner Axt das Reich Telantiwar. Die Trümmer dieser größten aller Höhlen formen die "große Kluft" im östlichen Shaar. Die Goldzwerge gründeten dort das Reich der Tiefe, das über Jahrtausende beinahe unverändert Bestand hatte, trotz der nie ganz aufhörenden Angriffe der Drow, Illithiden, Kuo-Toa, Abolethen usw. Mittlerweile sind die Goldzwerge dort so zahlreich, dass sie nicht nur in der Nähe des Tiefen Reiches eine Unzahl an Oberflächensiedlungen und weitere Höhlenstädten gegründet haben, sondern im ganzen südlichen Unterreich zu einer unschätzbaren Macht geworden sind.
 
Um 1369 TZ erst versuchte eine große Streitmacht der Goldzwerge, die "Armee aus Gold", weiter nordwestlich vorzudringen, und die Höhlen von Taark Shanat und damit den Ursprung des Zwergenkönigreichs Shanatar wieder zu erobern und für sich zu beanspruchen. Sie wurden von der "Armee aus Stahl", die von den Duergar zur Verteidigung entsandt wurde, größtenteils vernichtet, aber noch immer dauern die Kämpfe in der Tiefe an.

(Quelle: https://forgotten-realms.fandom.com/de/wiki/Goldzwerg )
"There is not always a silver lining behind dark and stormy clouds. Sometimes the things behind are much worse."