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Autor Thema: Die Suche nach Verschollenen & morsche "Schätze" (Rollenspiel am 04.05.2024)  (Gelesen 1294 mal)

Offline Sebastian

  • Sebastian
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23. Uktar 1489

Eine neuer Auftrag: "Chwigas" fangen
Wir kassierten unseren Lohn aus unserer Mission für die Elfe Talin und wie der Zufall es wollte, lernten wir bei dieser Gelegenheit eine andere Elfe kennen, eine seltsame Dame namens Dannika Greysteel. Die im Eiswindtal gestrandete adelige Elfe ist nach eigener Aussage auf der Suche nach "Chwigas", kleinen Elementarwesen, die sie studieren will, um einen Weg zu finden, das ewige Eis an diesem Ort zu beenden. Dieses begrüßenswerte Ziel beschlossen wir zu unterstützen und deshalb ließen wir uns von ihr anheuern, ihr Chwigas zu suchen, zu fangen und zu ihr zu bringen. Sie überließ uns eine Laterne, die anzeigen soll, wenn Chwigas sich in der Reichweite ihres Lichtscheins befinden. Ich meinerseits überließ ihr meinen magischen Humpen, den zu identifizieren sie sich bereiterklärt hatte.

Eine neue Mission: Die verschollenen Greyders finden
Nachdem ich bei meinem abendlichen Rendezvous erfahren hatte, dass die Eltern meiner Angebeteten verschollen sind und sie sich nichts sehnlicher wünscht, als ihre unversehrte Rückkehr, stellten wir Nachforschungen an und erfuhren in einer Schänke erstaunliches: Arians Vater Brundo Greyder ist eine Art Schriftgelehter, der viele Aufzeichnungen besitzt, aufgrund derer ihn ein "Ritter aus Bryn Schaender" mit einem schweigsamen Begleiter vor ca. 18 Monaten aufgesucht hat, um mit ihm und Arians Mutter auf eine Expedition zum "Grat der Welt" (einer Bergkette im Südosten, in der ein weißer Drache leben soll) aufzubrechen. Brundo hatte wohl Aufzeichnungen über den genauen Ort, zu dem sie wollten: eine Bergstadt, die die Passage durch den "Grat" bewacht. Es heißt, unter dem "Grat" würden die Drow leben und den Durchgang bewachen und nur eine schiffsartige Riesenschildkröte könnte einen gefahrlos hierdurch bringen, dies aber nur, wenn man die Gnome dafür entlohnen würde. Arians Mutter gilt als versierte Waldläuferin, die die Gruppe durch die Wildnis bringen sollte. Alle kehrten sie nie vom "Grat" zurück und gelten nun als tot. Ich habe Arian versprochen, nach ihnen zu suchen, sobald meine anderweitigen Pflichten dies erlauben.

Die Götter meinten, hier habe alles Unheil begonnen. Könnte es sein, das im Reich der Drow unter dem "Grat" auch die "Schwarze Spinne" lebt? Falls ja, muss ich sie finden! Denn wenn es mir gelingen sollte, ihn in dieser Zeitlinie zu töten, dann wird er nicht in der Lage sein, in zwei Jahren meinen Vetter Tharden ermorden zu lassen! Könnte es tatsächlich sein, dass die Götter mir eine zweite Chance schenken, Tharden doch noch zu retten?

Und noch eine Mission: Rettet das "Treasures"!     
Wir stellen fest, dass unsere Unterkunft in Bremen in einer erbärmlichen Zustand ist und umfangreicher Renovierungsarbeiten bedarf (für die wir Arians Verwandte gewinnen konnten). Die Materialien, derer es hierfür bedarf, kosten jedoch ein Vermögen, dass Mistress Mulphoon nicht aufbringen kann. Wir sagten ihr zu, dass wir ihr zu helfen versuchen werden. Dazu müssen wir aber wohl erst einmal reich werden.

Wir beschlossen, uns für unsere Mission für den Sprecher von Bremen in Targos auszustatten (sowie nach Materialien für das "Treasures" zu suchen) und reisten dorthin, in der Absicht, mit Schneeausrüstung nach Bremen zurückzukommen und der Spur des Boten und seiner falschen Schatulle im Norden zu folgen. Doch in Targos kam dann alles anders.

24. Uktar 1489

Und noch ein Auftrag: Findet Garret
In Targos waren wir kaum durchs Stadttor reingekommen, als uns der ausgerissene Schlittenhund "Boy" über den Weg lief. Mylady wirkte Magie, um mit ihm sprechen zu können und erfuhr dadurch, dass sein Herrchen auf einer Reise in Gefahr geriet, von Kreaturen verletzt wurde und Hilfe braucht. Um Genaueres zu erfahren, ließen wir uns von ihm zu seinem "anderen Herrchen" bringen: Keegan Veran, ein Künstler aus Niewinter, ist der Lebenspartner des vermissten Garret, der als Wildnisführer und Hundeschlittenfahrer 4 Abenteurer (darunter mindestens 1 Tiefling) zu Kelvin Steinhügel bzw. Caer Konig bringen und dort Kletterausrüstung kaufen wollte, als er verschollen ging.

Als das Mitgefühl meiner Gefährten in Hilfsversprechen mündete, meldete mein geliebter Orthum Bedenken an, weil unsere Zusage an den Sprecher von Bremen im Falle einer Reise nach Caer Konig nicht mehr zeitnah einzuhalten war. Als Reaktion hierauf ernte er nicht nur Entrüstung bei den Anwesenden, sondern auch das Anwachsen eines spirituelles Schattens, der deutlich zeigte, dass wir Garret helfen mussten. Es zeigte aber auch, wie wörtlich der Auftrag der Götter zu nehmen ist, dass wir hier Gutes tun müssen. Also ließen wir uns beauftragen ... für irgendeine Figur als Bezahlung, von der jemand sagte, sie sei was wert.

Wir gingen ins Rathaus, wo Mylady die Niewinter-Adelige raushängen ließ und damit offenen Türen einrannte. Nachdem uns Kammerherr Audrick Dennet so in Rekordzeit eine Handelslizenz ausstellte, machten wir im gut sortierten, aber überaus kostspieligen Handelskontor unsere Einkäufe. Es reichte nur für das Nötigste, was Vorräte, einen Hundeschlitten und Schneeschuhe umfasste. Zelte, in denen man diese Eiswüste hier überleben konnte, waren ebenso oberhalb unseres Budgets, wie das astronomisch teure Holz für das "Treasures".

Wir beschlossen, in Targos zu übernachten und am nächsten Tag mit dem Schlitten über Bryn Shander und Caer Dineval nach Caer Konig zu fahren ... mit den Schlittenhunden von Keegan, der mich unserer neuen Crew vorstellte: "Shopper", "Silver", "Chip", "Buddy", "Lucky" und "Blue". Da ich der einzige in unserer Gruppe bin, der im Lenken von Schlitten und ähnlichen Fahrzeugen ausgebildet wurde, beschloss man, mir die Zügel zu überlassen.         
« Letzte Änderung: 26. Mai 2024, 22:37:25 von Sebastian »
"There is not always a silver lining behind dark and stormy clouds. Sometimes the things behind are much worse."