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Autor Thema: Gauntlegrym als Quell des Bösen? (Rollenspiel am 10.07.2022)  (Gelesen 1283 mal)

Offline Sebastian

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Militärischer Lagebericht:

Nach einer ereignislosen Nachtrast am letzten Kampfschauplatz reisten wir weiter durch den Wald in Richtung des Jagdanwesens von Falcon. Hierbei trafen wir unterwegs (südlich des unteren Flussarms) auf 10 Orks, denen wir (sehr) kurzerhand den Gar ausmachen. Mylady erleidet dabei schwere Wunden, doch handelte es sich um nichts, was Othum mit Tyrs Hilfe nicht ungeschehen machen konnte.

Ergebnisse der Untersuchung der Orks:
Bei den Orks handelte es sich um die ortsansässige Gattung, die wir bereits in der Gegend um Conyberry erlegt hatten. Sie trugen die magischen Ringe, die wir schon kennen. Einer von ihnen hatte eine Karte der Gegend dabei, auf der ihr Lagerplatz eingezeichnet war. Scheinbar sollten sie hierher reisen und lagernd auf etwas warten. Wir vermuten, dass es sich um einen Treffpunkt handelte. Die Spuren wiesen darauf hin, dass die Orks aus Norden bzw. Osten kamen.

Ohne weitere Vorkommnisse erreichten wir Falcons Jagdanwesen. Als wir dort eintrafen, beherbergte Falcon bereits eine andere Gruppe:
- Tawonn, einen Ritter aus Niewinter, der die Gruppe anführte und ihr Wortführer war,
- Nuro, die "rechte Hand" des Ritters,
- Eregast, einen (schauspielerisch begabten) Gelehrten aus Luskan
- Iridia, eine Wildniskundige aus Tiefwasser, die einen schallgedämpften Kettenpanzer trägt, wie ich ihn von Kommandoeinheit-Soldaten kenne.

Am Anfang erzählten sie uns eine allenfalls halbwahre Geschichte, dass sie Gerüchten nachgingen, die Straße nach Conyberry werde von etwas unsicher gemacht. Nachdem wir in längeren Unterredungen (und durch den Beleg, einen Drachen getötet zu haben), ihr Vertrauen gewinnen konnten, enthüllten sie uns den wahren Grund ihrer Reise:

Ihre Herren, die zumindest teilweise dem Rat der Grafen angehören müssen, wundern sich, dass von den offensichtlich gefahrvollen Ereignissen in dieser Region im Rat der Grafen nichts bekannt zu sein scheint und - was noch viel schlimmer ist - auch kein Interesse besteht, hieran etwas zu ändern. Deshalb wurde die Gruppe von ihren Herren heimlich (ohne Auftrag des Rats und sich somit der Gefahr aussetzend, durch ihre Mission Hochverrat zu begehen) losgeschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen und insbesondere zu klären, ob jemand die alte Passage zwischen dem Reich der Drow in den Untiefen und dem untergegangenen Zwergenreich Gauntlegrym nach oben durchschritten und die ansich verschlossenen Außentore Gauntlegryms durchbrochen hat?

In Gauntlegrym wurde etwas wichtiges abgebaut, deshalb sind die Tore außergewöhnlich gesichert. Eregast soll für ihre Nachforschungen das höchst komplexe Zwergenschloss der Tore öffnen, weiß aber noch nicht, wie er dies anstellen soll? Die Tore sind magisch gesichert und können nur mit einem magischen Schlüssel geöffnet werden, entweder mit dem Originalschlüssel (in Form eines Stifts) oder mit einem magisch Nachgemachten. Zu letzterem benötigt man eine mächtige magische Schmiede. 

Hypothese:
Die Drow haben einen kleinen, im laufen der Jahre entstandenen (Neben-)Ausgang bzw. einen Riss in der Erdkruste gefunden, aus dem vereinzelte/ kleine Kreaturen entweichen können. Der größte und gefährlichste Teil ihrer Streitmacht kommt dort aber nicht durch, hierfür müssen sie die Tore öffnen. Sie suchen die Wellenhallhöhle, um dort einen magischen Schlüssel zu schmieden, damit das gelingt. 
Dazu passt die Aussage des verhörten Akolythen, dass er ihnen "den Weg ebnen" will.

Reidoth weist darauf hin, dass das Zwergenreich um die Feste Axeholm in Verbindung zu Gauntlegrym stand und für dieses "Gegenstände" (auch Schlüssel?) gefertigt hat. Vielleicht finden wir dort weitere Spuren (vielleicht nicht in der Feste, sondern in dem dahinter liegenden Hauptbereich des Reiches)? Vielleicht gibt es sogar eine unterirdische Verbindung nach Gauntlegrym?

Absprache mit Tawonns Gruppe:
- Wir lenken die Aufmerksamkeit des Feindes mit unseren fortgesetzten Aktivitäten gegen seine Schergen auf uns.
- Tawonns Gruppe versucht unbemerkt nach Gauntlegrym zu gelangen und dort heimlich zu recherchieren.
- Über die "Verständigungszauber" von Orthum und mir bleiben wir in Kontakt und tauschen Informationen aus. Ein erster Kontakt ist geplant, wenn wir wieder in Axeholm sind. Als Codewort identifizieren wir uns in unserer Kommunikation, indem unsere Nachricht am Anfang immer das Wort "Gastrecht" enthält.

Nach langen Gesprächen wollen wir nächtigen, doch in der Ferne, aus der Richtung des "Kreis des Donners", hören wir Donnergrollen. Reidoth sagt, dass er etwas kommen spürt, was er noch nie zuvor gespürt hat. Da er Talos Donnereber bereits kennen gelernt hat, kann der es (alleine) nicht sein.

Wir wappnen uns für eine zweifellos große Schlacht!
Der Tod kommt zu uns heute Nacht, um uns zu holen!
Wir werden ihn erwarten!
Marthammor Duin stehe uns bei!!!   
« Letzte Änderung: 12. Juli 2022, 14:25:36 von Sebastian »
"There is not always a silver lining behind dark and stormy clouds. Sometimes the things behind are much worse."