Nachdem Baris aus dem doch sehr engen Gang zurückgekrochen kam, fing Magnus an, die benötigten Knochen für den Sattel zusammenzusuchen. Korrgrim, der bei ihm war, missfiel diese Art und zeigte sich nur sehr widerwillig dazu bereit dem Magus zu helfen. Nach und nach wurden die Knochen mithilfe einer magischen Hand hinüber zu Eleonora, Orthum und Fodelan, der zur Unterstützung angereist war, gebracht. Korrgrim bot ebenfalls einer seiner alten Säcke an, damit die Knochen besser transportiert werden können.
Nun blieb nur noch der Westgang des Grabs übrig zum Entdecken und wie es nicht anders sein sollte, machte sich die Gruppe bereit - Fallensuche, vorsichtiges Abtasten und ein sehr scharfes Auge Eleonoras entdecken eine weitere Stachelfalle. Magnus löst diese mithilfe seiner magischen Hand aus, so dass es anhand einer leichten Athletikprobe alle unbeschadet über die Falle hinweg schaffen.
Auf der anderen Seite finden sich erneut vier Sakrophage, jedoch sind diese zum Teil durch herabgestürztes Geröll von der Decke eingebrochen oder zum Teil geöffnet - eine Wohltat für jeden, der im östlichen Raum die giftigen Dämpfe einatmen musste. Bei diesen Sakrophagen handelt es sich ebenfalls um die Streiter, die an Lady Alagondas Seite gegen den grünen Drachen Asdraka kämpften und ihr Leben ließen. Magnus, dessen Wissensdurst und auch Neugierde nach neuen Artefakten vorantrieb, öffnete den ersten Sarg. Die Gebeine von Truban, dem Barden der vielen Lieder kamen zum Vorschein mitsamt seiner noch äußerst gut erhaltenen Laute. Der Magier zögerte nicht lang und nahm diese an sich. Der nächste Sakropharg gehörte Aidanur, dem Krieger der Steppe. Mit ihm wurden ein Schwert und ein Dolch begraben, beide ebenfalls im sehr guten Zustand. Auch hier griff Magnus zu, jedoch betrachtete er den Dolch und sagte zu allen Anderen, die ebenfalls zustimmten: "Unser Halbling würde sich sicherlich darüber freuen."
Die Gefährten öffneten den dritten aufgebarten Kasten und fanden eine massiv-gearbeitete Streitaxt. Auf dem Schild des Grabs stand der Name von Sarlakus, dem Kleriker des Lichts. Beiden Zwergen huschte ein kurzes Lächeln über die Lippen, bevor sie letztendlich den vierten Sarg öffneten. Sultanis, der Zauberer des Feuers ließ die Augen von Magnus voller Freude glühen, der eine wunderschöne Halskette mit sich ins Grab nahm.
Voll bepackt mit all den Sachen, machte sich die Gruppe Richtung Oberfläche, Lagerfeuer und Xanth. Alle sind erneut ohne größere Probleme über die Falle hinweg gesprungen, nur einer war von seinem vergangenen Sturz äußerst eingeschüchtert über diese Fallen: Orthum schaffte es nicht unversehrt den Weg rüber zu seinem wartenden Bruder zu finden und benötigte erneut die Hilfe, um sich aus der Misére zu befreien.
Am Lagerfeuer angekommen, begann Magnus mit der Identifizierung der Gegenstände. Auffällig war, dass die Streitaxt eine identische Kopie der Streitaxt war, die Baris bei seinem Tauchgang am Turm der Stürme mit an die Oberfläche brachte. Über solch Zufall doch sehr verwundert, baten die Zwergenbrüder den Magier darum, beide Äxte gleichzeitig zu untersuchen. Als hätten sie es gewüsst, eröffnet sich ein Mysterium bei der Untersuchung: die Äxte stammen aus derselben Schmide, vom selben Schmied und reagieren aufeinander. Auch hier war es keine Frage, wer diese Äxte der Brüderlichkeit erhalten sollte. Die anderen Gegenstände werden nach und nach untersucht und man wird sich einig, dass man hier auf Shenmi und Tibor Weste samt Karren wartet, die in den späten Abenstunden zur Gruppe stoßen.
Einheitlich entscheidet man sich die Nacht noch hier zu verbringen und es werden Wachen aufgestellt. Bereits bei der ersten Wacht stellt Magnus fest, dass sich jemand dem Lager nähert - eine Gruppe Goblins versuchen das Lager zu überfallen. Magnus, der blitzschnell reagiert, benutzt das ihm neu-zugeteilte Artefakt - die Halskette -, zupft eine der roten Perlen, die sich an der Kette befinden, ab und wirft diese Perle in die Meute von Goblins. Ein kurzer Augenblick vergeht bis die Perle mit einer massiven Feuerexplosion den gesamten Goblintrupp von der Pläne pulverisiert. Die neue Halskette erweist sich als äußerst nützlich!
Die Weitere Nacht vergeht ohne Zwischenfälle. Der Morgen bricht an und alle fühlen sich gerädert, vielmehr merkwürdig. Jeder von den Anwesenden hatte das Gefühl etwas Geträumt zu haben, jedoch ist es bei Eleonora, Magnus und Orthum verschleiert. Bei Korrgrim war der Traum glasklar: er sah einen alten Mann, sehr faltig, zerzaustes Haar und ein langer, grauer Bart. Der Mann sprach zu ihm und machte ihm deutlich, dass "er verstehen muss, sonst würden andere erblinden und verstummen". Mit dem Unwissen darüber, erzählten auch die anderen Drei, einen unklaren Traum gehabt zu haben. Xanth, der die Unterhaltung hörte, verstand die Wichtigkeit dieser Träume und bot aus seinem Kräuterbeutel ein paar Blätter an, die helfen sollen, den Schleier über den Träumen aufzuklaren. Die Gruppe stimmt zu und nimmt sich die Zeit um auf diese Ebene einzutauchen. Eleonora und Orthum sahen nun deutlich und berichteten von Eleonoras Vater und Orthum ehemaligen Ausbilder. Magnus hingegen blieb die klare Sicht verwehrt. Nachdem alle aufgewacht waren und man die Informationen zusammentrug, wurde deutlich: es waren keine Träume, sondern Visionen, die jedem Einzelnen einen wichtigen Teil für die Zukunft präsentierten!
Ausgeruht machten sich alle auf den Weg nach Donnerbaum und dessen Ruinen. Vor Ort fing die Gruppe an sich umzuschauen, wurde aber schnell von Zweigplagen überrascht und angegriffen. Die Streiter hatten keinerlei Probleme die heranstürmenden Kreaturen zu erlegen. Auffällig war ein gut erhaltenes Häuschen in mitten der Ruinen, welches das direkte Ziel der Gruppe wurde. Nach einem kurzen Klopfen und der Nachfrage nach einem Druiden Reidoth, hörte man wie mehrere Schlösser geöffnet wurden.
Ein alten Mann, sehr faltig, zerzaustes Haar und ein langer, grauer Bart blickte auf die Gefährten und winkte sie mit einer schnellen Handbewegung ins Haus hinein. Im nun folgenden Gespräch überschlugen sich die Erkenntnisse: dieser Mann der vor Ihnen stand, ist der Druide Reidoth. Er hält einen ortsansässigen, grünen jungen Drachen unter Beobachtung. Er kann den genauen Aufenthaltsort von Burg Cragmaw benennen UND er kann den genauen Standort der Wellenhallhöhle zeigen. Nach all diesen Offenbarungen brauchte die Gruppe um durchzuatmen...