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Autor Thema: Die Rückkehr nach Phandalin & der (1.) Drachenangriff (Spielabend 14.& 21.11.21)  (Gelesen 1279 mal)

Offline Sebastian

  • Sebastian
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"Jedem Anfang liegt ein Zauberer inne"
Zurück in Phandalin stellte uns Herr Edermath seinen Freund, einen hünenhaften, weißhaarigen Menschen aus Baldors Tor namens Magnus Vandarr vor, der uns seine Dienste anbot. Nicht nur, dass Meister Vandarr ein Schwert zu schwingen verstand, er erwies sich auch als magiekundiger Gelehrter des "Zirkels des reinen Feuers". Zwar hatte ich von dieser Magiergruppe noch nie etwas gehört, doch da uns unser letzter Zauberer abhandengekommen war und Magnus auf Empfehlung von Edermath kam, nahmen wir den Menschen in unsere Gemeinschaft auf. Bei der Identifikation der magischen Gegenstände, die wir im Laufe der Zeit erbeutet hatten, erwies er sich als deutlich fähiger, als Meister Daenar und so machte er sich mit seiner Kunst schnell Freunde unter meinen Waffenbrüdern und -schwestern.

In der Löwengrube der Lokalpolitik
Wir berichteten Frau Dornklafter von unseren Abenteuern und verkauften ihr den Schuldschein der Butter-Skull-Ranch.
Danach nehmen wir vom Bürgermeister einen neuen Auftrag an, der die Sicherung einer (aus vermeintlich unerfindlichem Grund verlassenen) Zwergenfestung im Süden zum Gegenstand hatte, um einen Ort für eine mögliche Evakuierung der Bevölkerung vorzubereiten. Mylady gelingt es durch diplomatisches Geschick, dass der Bürgermeister uns zu sich in sein Haus einlässt. Magnus und Orthum bedrängten und bedrohten den Bürgermeister daraufhin und sie Situation drohte zu eskalieren, bis Mylady die Sache mit einer Entschuldigung aus der Welt schaffte. Den Bürgermeister als Strohmann für ihre Entscheidungen zu nutzen wäre ihr wohl problemlos möglich ..., aber in der Dame Dornklafter würde sie sich damit eine Feindin fürs Leben machen. 
   
Verfluchte Selbstbeherrschung
Meister Vandarr und Schwester Garaele ergänzten meine (bislang maßgeblich bei Don Jon gewonnenen) Erkenntnisse zur Natur meines Fluchs. Die Tatsache, dass ich diesen bislang mühelos beherrschte, darf mich scheinbar nicht in trügerische Sicherheit wiegen, da er erst bei Vollmond seine volle Macht entfalten und Reela und mich dann vorübergehend in ehrlose Bestien verwandeln soll. Die nächste Vollmondnacht ist in 7 Tagen. Bis dahin brauchen wir für dieses Problem eine Lösung.

Don Jons Vision von Donnerbaum
Don Jon berichtete uns, sich an eine Vision zu erinnern, die er im Schrein der Savras gehabt hat: Darin habe er unsere Gruppe in Donnerbaum gesehen. Im Dunkeln haben sich dort die Schatten bedrohlich bewegt und er warnt uns, darauf aufzupassen, bevor er nach Niewinter aufbricht (um seinen Sohn zu retten und - in Fürsprache für uns - von den Geschehnissen hier in der Region zu berichten). Mich erinnert seine Warnung unwillkürlich an die der Todesfee Agatha.

Die Spur führt nach Drachenhügel ...
Als wir Schwester Garaele trafen, wirkt sie verändert und gereift. Wie es sich herausstellte, hatte sie sich zu einer regelrechten Seherin entwickelt, deren Spezialgebiet Visionen waren. Diese veranlassten sie sehr besorgt um die Bürger Phandalins zu sein, denn sie berichtete uns, in einer Vision gesehen zu haben, dass Phandalin von einem Drachen angergriffen werden wird und dass alle Leute dabei sterben werden, wenn sie diesen Ort nicht in einer entscheidenden Phase des Kampfes verlassen werden. Dies sei nicht nur eine mögliche Zukunft, sondern sichere Gewissheit ("unumstößlich"), wenn wir dieses Schicksal nicht abwenden.

In diesem Zusammenhang wurde offensichtlich, dass sowohl unsere Waffen, als auch das Geschütz der Gnome nicht ausreichen würden, um den Drachen zu besiegen. Vielmehr brauchten wir bessere, tödlichere Waffen, um dem Drachen Herr zu werden. Schwester Garaele berichtete uns daraufhin von einer anderen Abenteurer-Gruppe unter der Führung von Lady Alagonda, die vor vielen Jahren mal den grünen Drachen Astraka, der damals die Hohe Straße terrorisiert hatte, getötet haben. Bei dem Kampf wurde die Lady und ein Großteil ihrer Gefährten tödlich verwundet. Sowohl der Drache, als auch die Abenteurer und ihre außergewöhnlichen Drachentöter-Waffen, wurden am Ort ihrer Schlacht, der "Drachenhügel" genannt wird, begraben. Der Standort von "Drachenhügel" ist der Allgemeinheit unbekannt, Schwester Garaele konnte uns jedoch den ungefähren Standort verraten. Sie hat ihn in einer ihrer Visionen gesehen, als wir dort auf eine undeutlich wabernde Kreatur trafen. Sie prophezeit uns, dass der Ort, wo wir nach Waffen suchen, in Schutt und Asche gelegt werden wird, wenn wir versagen ("Tod und Verderben").     

In einer anderen Vision sah sie uns auf der Drachenjagd, zusammen mit jemandem, den wir nicht kennen.   


Die Evakuierung Phandalins
Da wir nicht wussten, wie viel Zeit Phandalin bis zum Angriff des Drachen noch hat, bevor sich Schwester Garaeles Untergangsvision erfüllt, stellten wir unsere anderen Aufträge zurück und machten uns daran, zur verlassenen Zwergenfestung zu reisen, um die Evakuierung des Dorfs dorthin zu ermöglichen. Kurz nachdem wir jedoch losgereist waren beschlich uns alle ein schlimmes Gefühl, das seinen Ursprung in Richtung Phandalin hatte. Wir eilten zurück und sahen, wie der Eisdrache Phandalin mit seinem Eisodem, der wie eisiges Feuer alles was er traf verbrannte, angriff und dann verschwand. Wir fanden Faktoree, die in meinen Armen an den erlittenen Verletzungen starb. Es stellte sich heraus, dass sie den Drachen heldenhaft mit ihrem Geschütz bekämpft und mit 2 Bolzen getroffen hatte, so dass er zur Flucht gezwungen war. Damit hatte sie das Dorf, in dem wir nur noch Schwester Garaele fanden, gerettet. Ich begrub sie feierlich zusammen mit Orthum an dem Platz, auf dem sie gekämpft hatte. Die Fasskrabbe hatte sie mit Sprengstoff vermint, wohl um den Drachen damit zu erwischen, wenn er in den Nahkampf gegangen wäre.

Wir suchten die Bevölkerung und fanden sie unter dem alten Adelsfamilien-Anwesen. Mylady gelang es den verängstigten Bürgermeister herauszulocken und ihn zur Evakuierung der Bevölkerung in die (noch nicht von uns gesicherte) Zwergenfestung zu überreden. Herr Edermath hielt eine flammende Rede an das Volk und schwor es hiermit gekonnt auf den Plan ein. Dornklafter schien mächtig sauer zu sein angesichts der politische Entwicklung. Mathammor Duin schütze uns vor dem Zorn eines Weibes!

Wir reisten los, wohl wissend, dass die Zwergenfestung gefährliche Überraschungen für uns bereit halten konnte ...
"There is not always a silver lining behind dark and stormy clouds. Sometimes the things behind are much worse."