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Autor Thema: Die Bisse des Verderben (Spielabend vom 02.10.2021)  (Gelesen 1398 mal)

Offline Maria

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Die Bisse des Verderben (Spielabend vom 02.10.2021)
« am: 15. Oktober 2021, 20:40:34 »
Wir legen nun endlich die verdiente Rast ein. Auch wenn wir uns erst die Gedanken zu dem Verbleib der Glocke machen. Denn unser nächstes Ziel ist die Mine zu der Don Jon Raskin möchte. Es wird Zeit, dass er endlich zurück kann. Doch noch sind wir uns nicht im Klaren, was wir mit dieser verflixten Glocke machen sollen. Also tragen Reela und ich erst einmal die Glocke auf der Halterung die Baris gezimmert hat. Wir laufen den Weg zurück, dass ist angenehmer als quer Feld ein. Unsere erste Rast können wir an einem richtig guten Rastplatz machen. Das Zelt bauen wir mit Hilfe meines Gnomgardstabes auf.

Korrgrim hält die erste Wache und ich schlafe schnell ein. Doch urplötzlich höre ich Korrgrim rufen "Alarm, Angriff". Mit einem Zauber tötet er in einem Meer aus Flammen sechs Hobgoblins. Ich schaue verschlafen in die Dunkelheit und sehe die brennenden Überreste der Hobgoblins. Mein Puls schnellt in die Höhe und ich ziehe mein Schwert, doch die Hobgoblins brechen schreiend und brennend tot zusammen! In ihren Überresten finden wir Rationen für 3 Tage. Ihr Lager muss also in der Nähe sein. Wir schaffen die sechs zur Seite. Es wird sich wohl um eine Patrouille handeln.

Wir legen uns wieder hin und versuchen unsere Rast fort zu setzen.

Nachdem uns Orthum alle geweckt hat, gehen wir unserer Morgenroutine nach und machen uns dann auf den Weg in Richtung des Drei-Eber-Pfades. Baris ist hoch konzentriert und findet sofort den Weg auch zur Mine ohne Probleme.

Korrgrim sucht nach einem Versteck für die Glocke, findet aber keins. Bis wir nicht kurz vor der Mine sind und Baris versteckt dann die Glocke so gut, dass wir alle versuchen uns den Standort zu merken. Den Pfad gehen wir weiter entlang bis wir an das Gebirge kommen. Es ist kühler geworden und der Jahreszeitenwechsel ist spürbar geworden. Endlich kommen wir am Fuß des Berges an in dem die Mine liegt. Vorsichtig nähern wir uns langsam dem Mineneingang.

Wir gehen vor und geben der wachhabenden Wehrratte Bescheid, dass wir mit Zeleen verabredet sind. Sie geht rein und wir folgen ihr. Sie ist erstaunt uns zu sehen und Korrgrim berichtet ihr, dass ihr altes Heim gesäubert ist von allen Orks und Ogern. Sie äußert ihr Erstaunen und Baris bemerkt den Verrat von ihr. Innerhalb weniger Sekunden sind wir alle bewaffnet. Auch Reela wechselt blitzschnell den Bogen gegen ihr Zweihandschwert. Die Riesenratten greifen als erste an und der Kampf beginnt. Zeleen hat nicht damit gerechnet wie schnell der Kampf sich mit uns entwickelt. Die anderen Wehrratten werden schnell getötet. Die Riesenratten tötet Korrgrim mit seinen lauten und schallenden Zaubern.  In kurzer Zeit töte ich Zeleen, vor der ich stehe. Doch die Wehrratten beißen Reela und Korrgrim mehrere Male. Das ist nicht gut. Sie sind sehr stark verletzt. Nach zähen Kampf töten wir alle Wehrratten. Orthum, schwer verletzt, heilt uns alle. Selbst Baumel, der angegriffen wurde und sich tot gestellt hat, wird von Orthum geheilt.

Das Gift der Bisse scheint sehr resistent zu sein und Orthum stellt fest, dass es sich bei den Bissen um einen Fluch handelt. Wann beginnt die Verwandlung von Reela und Korrgrim?

Reskin ist in seiner Art immer wieder unsympathisch. Er fordert natürlich die Einhaltung des Vertrages und diskutiert mit uns rum. Alle sind angeschlagen und benötigen dringend Ruhe um wieder zu Kräften zu kommen. Wir wollen uns also erst einmal hier zur Ruhe begeben in einem Raum den man gut bewachen und verschließen kann.

Wir bewegen uns in Richtung des Ausgangs. Dort befindet sich noch eine Wehrratte die wir töten. Auf der Suche nach einer geeigneten Ruhestätte finden wir nördlich einen Raum wie eine Sackgasse. Der Durchgang ist klein und es dient wohl als Lagerraum. Wasserfässer und Vorräte befinden sich hier. Wir werden acht Stunden ruhen, was uns auch tatsächlich gelingt. Da Reela Angst hat, dass der Fluch schon wirken könnte, lässt sie sich von Baris für die Nacht fesseln. Am Morgen ist alles noch in Ordnung, aber ungewöhnlich ist, dass die Bisswunden verschwunden sind. Das ist sehr ungewöhnlich. 
Nicht das schwarze Scharf ist anders, sondern die weissen sind alle gleich.

Offline Sebastian

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Korrgrims Gedanken zur Bedeutung des Fluchs
« Antwort #1 am: 17. Oktober 2021, 21:45:16 »
Nach seinem Erwachen wirkt Korrgrim angespannt. Früh beginnt er mit seinen Morgengebeten, die länger dauern als sonst. Danach wirkt er ungewohnt nachdenklich, ruhig und zurückgezogen. Schließlich jedoch sucht er das Gespräch mit der Gruppe:

"Marthammor Duins Wege erscheinen unergründlich ..., doch sie sind es nicht. Es ist nur nicht immer einfach, sie auf Anhieb zu erkennen. Das geht selbst mir so, der ich als Kleriker seinen Willen tun soll. Das liegt auch daran, dass er nur dann mit mir kommuniziert, wenn ich vom rechten Pfad abkomme ... und auch dann bestehen seine Botschaften nicht aus klaren Befehlen, sondern aus ... Erlebnissen ..., die als seine Botschaften am Wegesrand auf mich warten, um mich zu leiten. Allerdings ... wenn ich diese "göttlichen Signale" übersehe, dann ... werden seine Botschaften ... drastischer.

Seitdem mein Bruder festgestellt hat, dass Reela und ich verflucht sind, frage ich mich nun ..., warum?

Warum ist uns dies widerfahren?
Warum hat Marthammor Duin dies zugelassen?
Warum traf der Fluch ausgerechnet Reela und mich?
Warum sollte Marthammor Duin einem Verdammten wie mir noch die Gunst gewähren, für ihn (seine Wunder) zu wirken? 

In einem Moment der Schwäche hat mir Selbstmitleid den Blick auf die Antworten auf diese Fragen versperrt. Doch nun ... sehe ich wieder klar:

Marthammor Duin weist uns den Weg. Wir haben so viele Aufgaben ..., so viele Missionen, ... so viele Herausforderungen, den wir uns stellen müssen, dass wir diskutieren müssen, was davon warten muss?
Welcher Weg ist uns vorherbestimmt? Welcher ist für das Gelingen all unseren Strebens am wichtigsten?

Der Fluch ist ein Zeichen ..., ein Zeichen, welches ich nicht erkannt hätte, wenn er nur mich ereilt hätte. Doch er hat auch Reela ereilt ... und es gibt nur einen schicksalshaften Ort, der Reela und mich verbindet. Sie, weil sie von dort stammt und die größte Tragödie ihres Lebens mit ihm verbindet, und mich, weil dort der Druide vermisst wird, der mich mit meinem Fleisch und Blut wiedervereinen kann.

Versteht ihr? Mein Gott hat Reela und mir angesichts unserer Blindheit für unser Schicksal seinen Schutz vor dem Fluch versagt. Dies tut er nicht ohne Grund. Ich glaube, er will uns auf die Dringlichkeit dieses Orts aufmerksam machen und uns vor größerem Unheil warnen ..., Unheil, welches droht, sollten wir diesen Ort noch allzu lange meiden.

Wir sollten unsere Verpflichtungen hier deshalb sorgfältig, aber schnellstmöglich zu Ende bringen. Wenn wir im Anschluss hieran Phandalin und den Turm der Stürme aufsuchen müssen, sollten wir uns auch dort eilen. Auch deshalb, weil die Reise nach Donnerbach der Schlüssel zur Beendung des Fluchs ist."
 
"There is not always a silver lining behind dark and stormy clouds. Sometimes the things behind are much worse."