Foundry-Assets sind wirklich ein Fass ohne Boden. Man will nur eine Szene vorbereiten – und plötzlich optimiert man Beleuchtung in der Cantina und diskutiert mit sich selbst über die perfekte Hintergrundkulisse

Wir spielen tatsächlich sowohl online als auch vor Ort. Online läuft es bei uns über Foundry – und wir haben da ehrlich gesagt ziemliches Glück mit unserem SL. Er nutzt das Tool nicht nur technisch, sondern erzählerisch. Licht, Sound, kleine visuelle Details – das unterstützt die Stimmung enorm, ohne dass es vom Spiel ablenkt. Man merkt einfach, wie viel Liebe er in die Vorbereitung steckt.
Vor Ort haben wir ebenfalls eine Hybridlösung gefunden, die sich für uns richtig gut anfühlt. Ein Flat Screen im Tisch für Karten und dynamische Elemente, Miniaturen oben drauf – funktioniert erstaunlich flüssig. Dazu ein paar Monitore für Übersicht und Handouts. Einmal im Jahr treffen wir uns sogar für mehrere Tage am Stück und spielen genau in dieser Mischung. Das hat sich für uns als sehr stimmig erwiesen.
Komplett online geht aber genauso gut – am Ende ist es weniger die Technik als die Energie am Tisch, die den Unterschied macht.
Ich finde es jedenfalls immer spannend zu sehen, wie andere Gruppen ihre Setups entwickeln. Am Ende ist es ja wie beim Leiten selbst: Jeder findet seinen Stil.
Aber ich feiere es immer, wenn sich jemand Gedanken macht, wie man das Erlebnis für die Spieler noch runder machen kann.
