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Abenteuer / Anhänger, ein rätselhaftes Weiterkommen und eine göttliche Entscheidung
« am: 24. August 2025, 10:30:07 »
Nachdem die Gruppe, die sich zuvor aufgeteilt hatte, wieder in den Schlafsäle zusammenkam, bemerkten Eleonora, Korrgrim und Orthum, dass Araleth, Shenmi und besonders Baris in das Studium von den Aufzeichnungen Myriams vertieft waren. Um die drei nicht zu stören, zogen sie und Gallador sich in den Nebenraum zurück und diskutierten die weitere Vorgehensweise.
Gallador erzählte ein wenig von örtlichen Gegebenheiten besonders im Süden des Eiswindtals und die angrenzenden Städte. In der Besprechung machte sich die Gruppe Gedanken darüber, wieso ausgerechnet Caer Konig "angegriffen" wird. Gemeinsam stellte man fest, das Caer Konig ein zentraler Punkt sowohl für den Norden, Osten und Süden sei: Caer Konig ist der letzte belebte Ort vor Reveals End, ebenfalls der letzte belebte Ort, wenn man in Richtung Osten aufbrechen möchte (oder daher kommt) und auch bietet Caer Konig ein gute Lage für Handelsrouten zu Wasser, da der Lac Dinneshare über mehrere dünne Flüsse mit dem großen Meer und damit auch direkt mit dem Süden verbunden ist. Im Süden selbst, so berichtete Gallador, gibt es Handelsstone und Fireshare, zwei große Handelsposten, geführt und besetzt durch die Zwerge. Diese Orte sind Hochburgen, sobald sie einmal richtig besetzt sind. Eleonora und die Zwergenbrüder mutmaßen, dass Caer Konig als Stützpunkt unterwandert werden soll, so das man im Norden und Süden bereits den Griff um das Eiswindtal enger schnüren kann. Aus dem Süden hat man schon lange nichts mehr gehört, also könnte ebenfalls die Möglichkeit bestehen, dass dort üble Mächte gewaltet haben und dies schon keine Möglichkeit mehr für Handel darstellt. Allerdings sind dies nur Vermutungen..
Die Drei warten ab was Araleth, Shenmi und Baris durch die Bücher rausfinden. Nach einiger Zeit können Sie berichten: Es waren zwei Bücher, die Myriam verfasst hat. Ein Buch mit normalen Aufzeichnungen zum "weißen Fieber" und ein Druidenbuch, welches die Geheimnisse Myriams zu ihren Entdeckungen in der Flora des Eiswindtals offenbarte.
Shenmi erzählte, dass viele der Kräuter, die üblich sind, garkeine Wirkung auf die Krankheit haben. Allerdings wurde sie bei ihren Studien durch einen Sturm überrascht und flüchtete sich in eine nahgelegene Höhle. Diese war anders als die üblichen Höhlen: warm, schon fast heimelich. Geschätzt sind es ca. 20 Grad in der Höhle und der Boden ist mit einer ihr unbekannten Pflanze bewachsen. Es wirkte von der Beschreibung her sehr ähnlich zu der von uns bereits gefundenen Quelle, ein heiliger Ort also. Sie sah einer Margarite ähnlich, nur der Stiel war etwas dicker. Sie nannte die Pflanze Faganus, da sie sie an die ähnlich klingende Pflanze Fagan erinnerte. Aus dieser Blüte lässt sich ein Extrakt herstellen, welches Immunität vor dem weißen Fieber bietet!
Wir fragen Shenmi, ob dort irgendwo steht, wo diese Höhle zu finden sei. Dies würde man nur in dem anderen Buch finden. Also haben wir Baris gefragt, was er rausgefunden hat. Auf Druidisch hatte sie zwei Rätsel hinterlassen:
Mein Erstes ist ja nicht die Sonne,
mein Zweites ist die Wahrheit nicht.
Drum geb' ich oft nur trügerische Wonne
und stets ein ungewisses Licht.
Du siehst es nur bei Sonnenschein,
am Mittag ist es kurz und klein
und wächst beim Sonnenuntergang
und wird fast wie ein Baum so lang.
Korrgrim konnte das zweite Rätsel sehr schnell lösen: die Antwort lautete "Schatten". Kein Wunder, er liebte solche Rätsel immer wenn unser Onkel davon berichtete. Beim ersten Rätsel mussten wir ein wenig Überlegen, kamen aber zum Entschluss, dass die Antwort "Mondlicht" war.
Zwischen den beiden Rätseln standen noch zwei Buchstaben: I & M. Eleonora kombinierte blitzschnell, es hieß "Mondlicht im Schatten". Irgendwas würde sich im Mondlicht offenbaren. Unsere Vermutung war es, dass vor Snowfox Versteck eine Fußspur angelegt wurde (von Myriam) die einen dorthin führen sollte. In der Besprechung bemerkten Korrgrim und Eleonora das etwas nicht stimmte, denn sie hörten eine unbekannte Stimme aus dem Erdgeschoss. Sie stürmten los, während Araleth, Shenmi und Baris zwecks Studium der Bücher zurückblieben. Vielleicht ließ sich noch mehr herausfinden?
Unten angekommen stand Trovus am Fuße der Treppe mit William zusammen. Sie berichteten, dass ein aufgebrachter Bürger hier war und mitteilte, dass die Anhänger des Predigers wiedergekommen seien. Trovus wollte dieses Theater unterbinden, wurde aber von William und ein paar guten Worten Eleonoras aufgehalten. Sie wollen ihn provozieren, so dass er einen Fehler macht. Der Drachengeborene stimmt zu und beruhigt sich. Er schickt die Gruppe los, allerdings gibt er Orthum zuvor noch einen Stein der Verständigung - sollte ein Notfall aufkommen, sollen wir Meldung geben.
Wir brechen direkt auf. Die Schar soll sich im Hook, Line & Sinkers befinden. Draußen angekommen, einigen wir uns darauf, dass wir es auf die diplomatische, friedliche Art versuchen.
Wir betreten die Taverne und bemerken sofort, dass Glen und sein Personal wie versteinert sind. Der Raum ist mit Kälte geflutet, die Gäste, das Personal und der Besitzer sind unglaublich nervös. Gallador geht voran auf Glen und die Theke zu, die Anderen folgen ihm. Weiter hinten im Raum hat sich um einen Rundtisch eine Gruppe schwarzgekleideter Gestalten mit blau-leuchtenden Augen versammelt. Die Gefährten bemerken sie, setzen sich jedoch erstmal an die Theke und tun so als wären sie einfache Gäste. Als Korrgrim fragt, was es Neues gibt, bemerkt er wie sich eine schwarze Nebelwolke wie aus dem Nichts hinter ihm auftut. Einer der Gestalten taucht hinter ihm auf. Er fragt nochmals nach: "Jaa.. Glen... was gibt es Neues?!" und der Barkeeper erstarrt weiter. Sichtlich eingeschüchtert antwortet er, dass es nichts gibt und verschwindet in Richtung der Fässer um Getränke zu zapfen.
Die Gestalt hinter Korrgrim stellt sich als Steival vor. Er ist ein Anhänger und Gläubiger von Auril, genauso wie seine Kollegen weiter hinten am Tisch. Ein unbedeutendes Gespräch entsteht, wodurch eine weitere Person am Tisch sich einmischt und Steival zum Tisch zurück zitiert. Die Anhänger sind die Beschützer der Lehren Aurils und bereit für ihren Glauben zu kämpfen. Sie sind sichtlich gut gerüstet und wir erhalten ziemlich schnell den Eindruck: diese Herren sind uns absolut ebenwürdig!
Wir verlassen die Taverne wieder, jedoch helfen wir noch einem Halbling, der mit dem Rücken zu der Gesellschaft der dunklen Gestalten saß. Er war kreidebleich und sichtlich verängstigt sich zu bewegen. Gallador kaschierte es als "Rauswurf", um ihm zu helfen. Wir begleiteten ihn nach Hause und er stellte sich als Wellton Glowbeam vor. Dieser Halbling war viel zu verängstigt um über die Gruppe, den Prediger oder sonst wen zu reden. Selbst Gallador, der ihm wirklich gut zuredete (soweit wie Gallador gut zureden kann), konnte ihn nicht überzeugen. Wir ließen ihn in sein Haus und kehrten zu Trovus zurück.
Beim Rathaus wieder angekommen, finden Wir Trovus in Begleitung von William und Iden im Empfangsraum vor. Trovus hielt sich an den Rat von Korrgrim und legte seine Rüstung an: eine schwarze, matte Plattenrüstung, welche mit ausgeblichenen Runen verziert war. Dieser Drachengeborene ist weitaus mehr als das wir es vermuten. Eleonora redete auf drakonisch mit ihm und Trovus lernte erneut, dass er in uns die Hilfe fand, die ihm sein Gott versprach.
Wir berichteten von den Anhängern und natürlich von den Ergebnissen der Aufzeichnungen. Wir beschlossen beim nächsten Mondlicht zu Snowfoc Versteck zu gehen und dort weiterzusuchen. Wie der Zufall es auch wollte, war es bereits eine Nacht mit entsprechenden Mondlicht - Götter, dank Euch!
Bei Snowfox angekommen berichten wir ebenfalls was wir rausgefunden haben und was unsere Theorie (Fußspuren vor dem Laden). Snowfox ging mit uns raus und anstatt der Spuren, leuchtete der Buchrücken des Druidenbuchs, welches Baris in der Hand hielt. Leichter, feiner Monstaub zeigte eine Karte und somit den genauen Standpunkt der Höhle. Baris verzeichnete den Punkt und kehrte zurück zu Araleth und Shenmi, die sich weiter dem Studium widmeten.
Eleonora, Korrgrim, Orthum und Gallador brachen in Richtung der Höhle auf, jedoch mit einer weiteren Person: Snowfox wurde von den beiden Zwergen (un dem unglaublichen Isenbart-Charme) regelrecht angezogen und ließ sich dazu verleiten, die Gruppe zu begleiten!
Die Reise selbst verlief zunächst gut, jedoch verlierte Orthum als Gruppenführer nach einer Pause die Orientierung und navigierte in die falsche Richtung. Durch gemeinsame Teamarbeit fanden die Gefährten den richtigen Weg, mussten jedoch aufgrund der späten Stunde in der Wildnis übernachten. Die Nachtwachen verliefen glücklicherweise ohne Probleme und Korrgrim hatte sogar das Glück mit einem Chingwa zu sprechen, dem er sagte, dass die Gruppe am nächsten Tag einen geweihten Platz besuche und man dort zusammen kommunizieren könnte. Der Chingwa stimmte zu und verschwand erneut einfach so wie er auch auftauchte.
Am nächsten Tag findet die Gruppe die besagte Höhle: zwei massive Steine mit einem waagerecht-aufliegenden Stein bilden einen Toreingang, die einen Zugang zu einem Höhlenkomplex darstellt. Ein langer, steinerner Gang führt weit hinein und die Wände sind mit Wandmalereien verziert. Diese zeigen Humanoide, die Geschenke an noch größere Humanoide überreichen. Ebenfalls werden jagende und gejagte Humanoide gezeigt und es wurde anscheinend eine Art Wasser übergeben.
Weiter befindet sich am Boden sehr viel Kies und Schotter, welcher auf nicht natürliche Art und Weise hier platziert wurde. Die Höhle selbst ist ein schwimmendes Licht getränkt, obwohl kein Tropfen Wasser vorhanden ist. Wir bewegen uns vorsichtig in Formation weiter: Eleonora an der Spitze, Gallador und Korrgrim als Rückendeckung, Orthum dahinter, der Snowfox deckt und beschützt. Umso tiefer die Gruppe in die Höhle vordringt, desto wärmer wird es und aus der Ferne ist ein oranges Licht zu sehen. Vorsichtig gehen alle weiter, jedoch fällt nach einer Kurve auf, was das Licht ist: ein Lager eines Ettin und seinem Gefährten, dem Schnee-Eulenbären! Wir müssen uns sofort in Kampfposition begeben.
Der Eulenbär kommt wutenbrannt auf uns zugestürmt, hat aber als er bei uns ankommt keine Ausdauer mehr um einen tödlichen Streich mit seinen riesigen Pranken zu vollführen - Glück gehabt. Umso besser, dass Eleonora und Gallador direkt vor ihm stehen. Der Nordmann lässt seine Klingen regelrecht in den Körper des Monsters schmilzen während die Lady zeigt, wie ein göttliches Niederstrecken aussieht. Das Monster muss sich bereits jetzt schon mit einem rotgefärbten Federkleid zieren. während Korrgrim nochmal richtig draufhaut und dem Eulenbär den Rest gibt. Der Ettin setzt sich in Bewegung und die kleinen Steinchen am Boden beben und tanzen unter jedem seiner Schritte. Orthum erkennt, was nötig ist und stellt sich zwischen den Ettin und Snowfox. Sein Gebetsbuch beginnt aufzuleuchten, die Seiten blättern von selbst durch und auf Eleonora, Korrgrim und Gallador geht ein Segen des Lichts hinab. Der Ettin wird durch mehrere Angriffe von Gallador und Eleonora geschwächt, der ätherische Hammer Korrgrims tanzt um den Ettin während der physische Hammer ihm die Kniescheibe einschlägt. Aus der Entfernung versucht Orthum dem Ungeheuer seinen Befehl aufzudrücken und Snowfox lässt mehrere Flammen an seinem gigantischem Körper zerschellen. Das Monster wird durch die gemeinsame Kraft der Gruppe niedergestreckt. Sichtlich außer Atem, müssen die Gefährten feststellen, dass dies nicht das Ende des Kampfes ist: ein weiterer Ettin und sein Schnee-Eulenbär kommen aus dem hinteren Teil der Höhle. Auf ein Neues!
Die schnellen gezielten Schläge von Gallador und Korrgrim nehmen erneut den Eulenbär in die Mangel während mit großen Schritten der Ettin auf Eleonora zuläuft. Die adlige Frau konzentriert sich und lässt mit einem hell-leuchtenden Schwert die Klinge zweimal in die Monströsität fahren und verursacht massiven, gleißenden Schaden! Der Hammer von Korrgrim in das Gemächt des Ettin lässt auch dieses Mal die Gruppe erneut erfolgreich und triumphierend zurück. Sieg!!
Kaum waren die Gegner besiegt, bemerkten Eleonora, Korrgrim und Orthum etwas: Glockenklänge! Genauso wie damals bei dem Ortugythen. Etwas Böses wurde aus der Welt getilgt, etwas Gutes wurde geschaffen.
Die Gefährten finden ein Blumenmeer vor sich.. es handelt sich um die Pflanze, die Myriam beschrieben hat. Sie haben sie gefunden. Auf dem gesamten Boden befinden verschiedene Ausrüstungen und Habseligkeiten. Glücklicherweise befindet sich ebenfalls ein Händlerschlitten, der deutlich mehr transportieren kann als unser Schlitten, in den ganzen Dingen, die hier rumliegen. Wir verstauen alles auf dem Karren und nehmen die Trophäen mit. Zu guter Letzt schlägt Eleonora vor, dass es nun Zeit sei, die Chingwas zu kontaktieren. Wir rufen sie und fünf Stück erscheinen. Wir verstehen sie klar und deutlich und sie erklären uns alles (OOF: der erste Teil von "Ein uraltes Lied" ist erfüllt, Folgeaufgabe erteilt - bitte im Questlog den GESAMTEN Text lesen!!!).
Snowfox ist sichtlich erschüttert und berührt von all dem: diese Menschen und Zwerge, die Art zu kämpfen, die Chingwas.. wo ist sie nur reingeraten und was bedeutet das? Eleonora als Anführerin redet bedacht, aber ganz eindeutig mit ihr. Dies sei nun ihre neue Aufgabe. Eine Aufgabe der Götter, die sie nicht alleine, sondern in Begleitung von Menschen, Zwergen, Elfen und einem Halbling bewerkstelligen soll. Die Tabaxi Snowfox schließt sich dauerhaft der Gruppe an!
Die Gruppe macht sich gemeinsam auf den Rückweg und ohne weitere Vorkommnisse erreichen sich Caer Konig und das Haus des Sprechers zur Mitternacht. Nachdem alle schnell das neue Transportmittel geleert und verstaut haben, geht es nun ins Bett.
Die nächsten Schritte lauten: Snowfox soll das Extrakt herstellen und die Heilung Caer Konigs einleiten. Mal schauen, welche Abenteuer die Götter noch bereithalten.. !
Gallador erzählte ein wenig von örtlichen Gegebenheiten besonders im Süden des Eiswindtals und die angrenzenden Städte. In der Besprechung machte sich die Gruppe Gedanken darüber, wieso ausgerechnet Caer Konig "angegriffen" wird. Gemeinsam stellte man fest, das Caer Konig ein zentraler Punkt sowohl für den Norden, Osten und Süden sei: Caer Konig ist der letzte belebte Ort vor Reveals End, ebenfalls der letzte belebte Ort, wenn man in Richtung Osten aufbrechen möchte (oder daher kommt) und auch bietet Caer Konig ein gute Lage für Handelsrouten zu Wasser, da der Lac Dinneshare über mehrere dünne Flüsse mit dem großen Meer und damit auch direkt mit dem Süden verbunden ist. Im Süden selbst, so berichtete Gallador, gibt es Handelsstone und Fireshare, zwei große Handelsposten, geführt und besetzt durch die Zwerge. Diese Orte sind Hochburgen, sobald sie einmal richtig besetzt sind. Eleonora und die Zwergenbrüder mutmaßen, dass Caer Konig als Stützpunkt unterwandert werden soll, so das man im Norden und Süden bereits den Griff um das Eiswindtal enger schnüren kann. Aus dem Süden hat man schon lange nichts mehr gehört, also könnte ebenfalls die Möglichkeit bestehen, dass dort üble Mächte gewaltet haben und dies schon keine Möglichkeit mehr für Handel darstellt. Allerdings sind dies nur Vermutungen..
Die Drei warten ab was Araleth, Shenmi und Baris durch die Bücher rausfinden. Nach einiger Zeit können Sie berichten: Es waren zwei Bücher, die Myriam verfasst hat. Ein Buch mit normalen Aufzeichnungen zum "weißen Fieber" und ein Druidenbuch, welches die Geheimnisse Myriams zu ihren Entdeckungen in der Flora des Eiswindtals offenbarte.
Shenmi erzählte, dass viele der Kräuter, die üblich sind, garkeine Wirkung auf die Krankheit haben. Allerdings wurde sie bei ihren Studien durch einen Sturm überrascht und flüchtete sich in eine nahgelegene Höhle. Diese war anders als die üblichen Höhlen: warm, schon fast heimelich. Geschätzt sind es ca. 20 Grad in der Höhle und der Boden ist mit einer ihr unbekannten Pflanze bewachsen. Es wirkte von der Beschreibung her sehr ähnlich zu der von uns bereits gefundenen Quelle, ein heiliger Ort also. Sie sah einer Margarite ähnlich, nur der Stiel war etwas dicker. Sie nannte die Pflanze Faganus, da sie sie an die ähnlich klingende Pflanze Fagan erinnerte. Aus dieser Blüte lässt sich ein Extrakt herstellen, welches Immunität vor dem weißen Fieber bietet!
Wir fragen Shenmi, ob dort irgendwo steht, wo diese Höhle zu finden sei. Dies würde man nur in dem anderen Buch finden. Also haben wir Baris gefragt, was er rausgefunden hat. Auf Druidisch hatte sie zwei Rätsel hinterlassen:
Mein Erstes ist ja nicht die Sonne,
mein Zweites ist die Wahrheit nicht.
Drum geb' ich oft nur trügerische Wonne
und stets ein ungewisses Licht.
Du siehst es nur bei Sonnenschein,
am Mittag ist es kurz und klein
und wächst beim Sonnenuntergang
und wird fast wie ein Baum so lang.
Korrgrim konnte das zweite Rätsel sehr schnell lösen: die Antwort lautete "Schatten". Kein Wunder, er liebte solche Rätsel immer wenn unser Onkel davon berichtete. Beim ersten Rätsel mussten wir ein wenig Überlegen, kamen aber zum Entschluss, dass die Antwort "Mondlicht" war.
Zwischen den beiden Rätseln standen noch zwei Buchstaben: I & M. Eleonora kombinierte blitzschnell, es hieß "Mondlicht im Schatten". Irgendwas würde sich im Mondlicht offenbaren. Unsere Vermutung war es, dass vor Snowfox Versteck eine Fußspur angelegt wurde (von Myriam) die einen dorthin führen sollte. In der Besprechung bemerkten Korrgrim und Eleonora das etwas nicht stimmte, denn sie hörten eine unbekannte Stimme aus dem Erdgeschoss. Sie stürmten los, während Araleth, Shenmi und Baris zwecks Studium der Bücher zurückblieben. Vielleicht ließ sich noch mehr herausfinden?
Unten angekommen stand Trovus am Fuße der Treppe mit William zusammen. Sie berichteten, dass ein aufgebrachter Bürger hier war und mitteilte, dass die Anhänger des Predigers wiedergekommen seien. Trovus wollte dieses Theater unterbinden, wurde aber von William und ein paar guten Worten Eleonoras aufgehalten. Sie wollen ihn provozieren, so dass er einen Fehler macht. Der Drachengeborene stimmt zu und beruhigt sich. Er schickt die Gruppe los, allerdings gibt er Orthum zuvor noch einen Stein der Verständigung - sollte ein Notfall aufkommen, sollen wir Meldung geben.
Wir brechen direkt auf. Die Schar soll sich im Hook, Line & Sinkers befinden. Draußen angekommen, einigen wir uns darauf, dass wir es auf die diplomatische, friedliche Art versuchen.
Wir betreten die Taverne und bemerken sofort, dass Glen und sein Personal wie versteinert sind. Der Raum ist mit Kälte geflutet, die Gäste, das Personal und der Besitzer sind unglaublich nervös. Gallador geht voran auf Glen und die Theke zu, die Anderen folgen ihm. Weiter hinten im Raum hat sich um einen Rundtisch eine Gruppe schwarzgekleideter Gestalten mit blau-leuchtenden Augen versammelt. Die Gefährten bemerken sie, setzen sich jedoch erstmal an die Theke und tun so als wären sie einfache Gäste. Als Korrgrim fragt, was es Neues gibt, bemerkt er wie sich eine schwarze Nebelwolke wie aus dem Nichts hinter ihm auftut. Einer der Gestalten taucht hinter ihm auf. Er fragt nochmals nach: "Jaa.. Glen... was gibt es Neues?!" und der Barkeeper erstarrt weiter. Sichtlich eingeschüchtert antwortet er, dass es nichts gibt und verschwindet in Richtung der Fässer um Getränke zu zapfen.
Die Gestalt hinter Korrgrim stellt sich als Steival vor. Er ist ein Anhänger und Gläubiger von Auril, genauso wie seine Kollegen weiter hinten am Tisch. Ein unbedeutendes Gespräch entsteht, wodurch eine weitere Person am Tisch sich einmischt und Steival zum Tisch zurück zitiert. Die Anhänger sind die Beschützer der Lehren Aurils und bereit für ihren Glauben zu kämpfen. Sie sind sichtlich gut gerüstet und wir erhalten ziemlich schnell den Eindruck: diese Herren sind uns absolut ebenwürdig!
Wir verlassen die Taverne wieder, jedoch helfen wir noch einem Halbling, der mit dem Rücken zu der Gesellschaft der dunklen Gestalten saß. Er war kreidebleich und sichtlich verängstigt sich zu bewegen. Gallador kaschierte es als "Rauswurf", um ihm zu helfen. Wir begleiteten ihn nach Hause und er stellte sich als Wellton Glowbeam vor. Dieser Halbling war viel zu verängstigt um über die Gruppe, den Prediger oder sonst wen zu reden. Selbst Gallador, der ihm wirklich gut zuredete (soweit wie Gallador gut zureden kann), konnte ihn nicht überzeugen. Wir ließen ihn in sein Haus und kehrten zu Trovus zurück.
Beim Rathaus wieder angekommen, finden Wir Trovus in Begleitung von William und Iden im Empfangsraum vor. Trovus hielt sich an den Rat von Korrgrim und legte seine Rüstung an: eine schwarze, matte Plattenrüstung, welche mit ausgeblichenen Runen verziert war. Dieser Drachengeborene ist weitaus mehr als das wir es vermuten. Eleonora redete auf drakonisch mit ihm und Trovus lernte erneut, dass er in uns die Hilfe fand, die ihm sein Gott versprach.
Wir berichteten von den Anhängern und natürlich von den Ergebnissen der Aufzeichnungen. Wir beschlossen beim nächsten Mondlicht zu Snowfoc Versteck zu gehen und dort weiterzusuchen. Wie der Zufall es auch wollte, war es bereits eine Nacht mit entsprechenden Mondlicht - Götter, dank Euch!
Bei Snowfox angekommen berichten wir ebenfalls was wir rausgefunden haben und was unsere Theorie (Fußspuren vor dem Laden). Snowfox ging mit uns raus und anstatt der Spuren, leuchtete der Buchrücken des Druidenbuchs, welches Baris in der Hand hielt. Leichter, feiner Monstaub zeigte eine Karte und somit den genauen Standpunkt der Höhle. Baris verzeichnete den Punkt und kehrte zurück zu Araleth und Shenmi, die sich weiter dem Studium widmeten.
Eleonora, Korrgrim, Orthum und Gallador brachen in Richtung der Höhle auf, jedoch mit einer weiteren Person: Snowfox wurde von den beiden Zwergen (un dem unglaublichen Isenbart-Charme) regelrecht angezogen und ließ sich dazu verleiten, die Gruppe zu begleiten!
Die Reise selbst verlief zunächst gut, jedoch verlierte Orthum als Gruppenführer nach einer Pause die Orientierung und navigierte in die falsche Richtung. Durch gemeinsame Teamarbeit fanden die Gefährten den richtigen Weg, mussten jedoch aufgrund der späten Stunde in der Wildnis übernachten. Die Nachtwachen verliefen glücklicherweise ohne Probleme und Korrgrim hatte sogar das Glück mit einem Chingwa zu sprechen, dem er sagte, dass die Gruppe am nächsten Tag einen geweihten Platz besuche und man dort zusammen kommunizieren könnte. Der Chingwa stimmte zu und verschwand erneut einfach so wie er auch auftauchte.
Am nächsten Tag findet die Gruppe die besagte Höhle: zwei massive Steine mit einem waagerecht-aufliegenden Stein bilden einen Toreingang, die einen Zugang zu einem Höhlenkomplex darstellt. Ein langer, steinerner Gang führt weit hinein und die Wände sind mit Wandmalereien verziert. Diese zeigen Humanoide, die Geschenke an noch größere Humanoide überreichen. Ebenfalls werden jagende und gejagte Humanoide gezeigt und es wurde anscheinend eine Art Wasser übergeben.
Weiter befindet sich am Boden sehr viel Kies und Schotter, welcher auf nicht natürliche Art und Weise hier platziert wurde. Die Höhle selbst ist ein schwimmendes Licht getränkt, obwohl kein Tropfen Wasser vorhanden ist. Wir bewegen uns vorsichtig in Formation weiter: Eleonora an der Spitze, Gallador und Korrgrim als Rückendeckung, Orthum dahinter, der Snowfox deckt und beschützt. Umso tiefer die Gruppe in die Höhle vordringt, desto wärmer wird es und aus der Ferne ist ein oranges Licht zu sehen. Vorsichtig gehen alle weiter, jedoch fällt nach einer Kurve auf, was das Licht ist: ein Lager eines Ettin und seinem Gefährten, dem Schnee-Eulenbären! Wir müssen uns sofort in Kampfposition begeben.
Der Eulenbär kommt wutenbrannt auf uns zugestürmt, hat aber als er bei uns ankommt keine Ausdauer mehr um einen tödlichen Streich mit seinen riesigen Pranken zu vollführen - Glück gehabt. Umso besser, dass Eleonora und Gallador direkt vor ihm stehen. Der Nordmann lässt seine Klingen regelrecht in den Körper des Monsters schmilzen während die Lady zeigt, wie ein göttliches Niederstrecken aussieht. Das Monster muss sich bereits jetzt schon mit einem rotgefärbten Federkleid zieren. während Korrgrim nochmal richtig draufhaut und dem Eulenbär den Rest gibt. Der Ettin setzt sich in Bewegung und die kleinen Steinchen am Boden beben und tanzen unter jedem seiner Schritte. Orthum erkennt, was nötig ist und stellt sich zwischen den Ettin und Snowfox. Sein Gebetsbuch beginnt aufzuleuchten, die Seiten blättern von selbst durch und auf Eleonora, Korrgrim und Gallador geht ein Segen des Lichts hinab. Der Ettin wird durch mehrere Angriffe von Gallador und Eleonora geschwächt, der ätherische Hammer Korrgrims tanzt um den Ettin während der physische Hammer ihm die Kniescheibe einschlägt. Aus der Entfernung versucht Orthum dem Ungeheuer seinen Befehl aufzudrücken und Snowfox lässt mehrere Flammen an seinem gigantischem Körper zerschellen. Das Monster wird durch die gemeinsame Kraft der Gruppe niedergestreckt. Sichtlich außer Atem, müssen die Gefährten feststellen, dass dies nicht das Ende des Kampfes ist: ein weiterer Ettin und sein Schnee-Eulenbär kommen aus dem hinteren Teil der Höhle. Auf ein Neues!
Die schnellen gezielten Schläge von Gallador und Korrgrim nehmen erneut den Eulenbär in die Mangel während mit großen Schritten der Ettin auf Eleonora zuläuft. Die adlige Frau konzentriert sich und lässt mit einem hell-leuchtenden Schwert die Klinge zweimal in die Monströsität fahren und verursacht massiven, gleißenden Schaden! Der Hammer von Korrgrim in das Gemächt des Ettin lässt auch dieses Mal die Gruppe erneut erfolgreich und triumphierend zurück. Sieg!!
Kaum waren die Gegner besiegt, bemerkten Eleonora, Korrgrim und Orthum etwas: Glockenklänge! Genauso wie damals bei dem Ortugythen. Etwas Böses wurde aus der Welt getilgt, etwas Gutes wurde geschaffen.
Die Gefährten finden ein Blumenmeer vor sich.. es handelt sich um die Pflanze, die Myriam beschrieben hat. Sie haben sie gefunden. Auf dem gesamten Boden befinden verschiedene Ausrüstungen und Habseligkeiten. Glücklicherweise befindet sich ebenfalls ein Händlerschlitten, der deutlich mehr transportieren kann als unser Schlitten, in den ganzen Dingen, die hier rumliegen. Wir verstauen alles auf dem Karren und nehmen die Trophäen mit. Zu guter Letzt schlägt Eleonora vor, dass es nun Zeit sei, die Chingwas zu kontaktieren. Wir rufen sie und fünf Stück erscheinen. Wir verstehen sie klar und deutlich und sie erklären uns alles (OOF: der erste Teil von "Ein uraltes Lied" ist erfüllt, Folgeaufgabe erteilt - bitte im Questlog den GESAMTEN Text lesen!!!).
Snowfox ist sichtlich erschüttert und berührt von all dem: diese Menschen und Zwerge, die Art zu kämpfen, die Chingwas.. wo ist sie nur reingeraten und was bedeutet das? Eleonora als Anführerin redet bedacht, aber ganz eindeutig mit ihr. Dies sei nun ihre neue Aufgabe. Eine Aufgabe der Götter, die sie nicht alleine, sondern in Begleitung von Menschen, Zwergen, Elfen und einem Halbling bewerkstelligen soll. Die Tabaxi Snowfox schließt sich dauerhaft der Gruppe an!
Die Gruppe macht sich gemeinsam auf den Rückweg und ohne weitere Vorkommnisse erreichen sich Caer Konig und das Haus des Sprechers zur Mitternacht. Nachdem alle schnell das neue Transportmittel geleert und verstaut haben, geht es nun ins Bett.
Die nächsten Schritte lauten: Snowfox soll das Extrakt herstellen und die Heilung Caer Konigs einleiten. Mal schauen, welche Abenteuer die Götter noch bereithalten.. !

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Sei bereit, Shenmi!