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Kaminzimmer => Abenteuer => Thema gestartet von: Maria am 13. Oktober 2024, 21:55:07

Titel: Überraschungen in Targos (Rollenspiel 13.10.24)
Beitrag von: Maria am 13. Oktober 2024, 21:55:07
Wir kommen in Targos an und entdecken eine Frau, die einem alten Toten Mann eine Münze auf die Stirn legt. Wir sprechen sie an uns sie ist sehr verängstigt. Wir können sie beruhigen und sie nennt uns ihren Namen, Ridana. Sie ist Schneiderin und ich gebe ihr 3 Tagesrationen. Ihr Sohn nimmt sich etwas aus einem der Pakete und isst gierig. Er heißt Kelgan.

Wir schauen uns an und sind uns schnell einer Meinung, da sie keine Unterkunft hat und scheinbar keine Einkünfte, ihr Mann ist im letzten Winter von einer Fischertour nicht zurückgekommen. Da ihr Mann nicht in der Fischergilde tätig war, die Gründe sind noch nicht ganz bekannt, wird auch nicht für sie gesorgt.

Wir werden sie erst einmal für eine Nacht im Luskan Arms unterbringen.

Am Hafen schauen wir uns genau um. Es sind 3 Zweimaster im Hafen, An einem Schiff ist eine Wache, die auf und ab läuft. Aber der Dreimaster ist nicht da. Die Zweimaster sind im Eis und müssten freigeschlagen werden. Es ist aber ein Bereich komplett frei und man kann an einen Steg fahren, der eine überdachte Werft hat.

Oven Tardanell ist der Wirt des Luskan Arms. Er ist neugierig und möchte wissen in welchem Verhältnis Ridana und Kelgan zu uns stehen. Ich sage ihm, dass sie uns begleiten werden, da wir ihre Arbeitskraft benötigen.

Zu Ridana sage ich noch, dass sie und ihr Sohn sich erholen sollen und etwas Warmes zu sich nehmen sollen. Wir holen sie ab, wenn wir weiterziehen. Sie ist erstaunt und fragt uns, wohin wir gehen. Ich sage ihr, dass wir aus Bremen sind und ihre Arbeitskraft gut gebrauchen können. Sie weint und ist sehr dankbar für unsere Hilfe. Ihr Sohn ist etwas erstaunt und fragt sie was los ist. Sie sagt ihm, dass es ihnen bald besser gehen wird.

Am Gildenhaus der Fischer sind Chimreren aufgebaut die auch beheizt werden. Eigentlich eine Frechheit, wo die Bürger frieren und erfrieren. Zwei Wachen stehen dort und fast alles ist geräumt.

Wir gehen weiter zu Keegan und Garret.

Die Freude der Hunde und dann von den beiden Jungs und Perilou ist so unendlich erfreulich! Nach einer herzlichen Umarmung und einer Einladung zum Essen, kommen wir ins Gespräch.

Wir berichten von Ridana und ihrem Sohn. sie werden sie aufnehmen und wir lassen ihnen Reiserationen für die beiden da, denn der Fisch ist sehr teuer geworden. Und ja, wenn es in unserer Macht steht, werden wir jeden einzelnen retten der unsere Hilfe benötigt.

Wir fragen nach der Fischergilde und Garret sagt schon, dass dies Zeit braucht, und wir sollen es uns bequem machen.

Die Fischergilde hat sehr viel an Macht gewonnen. Sie versuchen alles zu bestimmen, jeden Preis und haben eine eigene "Miliz" aufgestellt. Sie versuchen die Stadt zu kontrollieren und noch mehr Macht anzusammeln. Sie sind nicht sehr erbaut über den Kammerherren, der die Unterstützung der Händler hat, vielleicht außer Tap Tap der sich ihnen angeschlossen hat. Der Sprecher von Tagros arbeitet mit der Fischergilde zusammen und ist dort sehr beliebt.

Im Free Flack Sailing sind die Fischer, und zwar nicht die der Gilde. Dort könnten wir mehr erfahren. Garret begleitet uns. An der Tür ist zu lesen, dass Fischer der Gilde einen guten Grund haben sollten, wenn sie hineinkommen.

Das kann spannend werden.

Die Wirtin wird von den Gästen als Ma angesprochen. sie ist sehr freundlich und weißt uns an einen freien Tisch.

Mira Kelvin ist eine Frau, die alleine an einem Nachbartisch sitzt. Sie springt auf und kommt zu uns an den Tisch. Sie hat gehört, dass wir Garret an Kelvins Steinhügel geholfen haben. Sie hat ein Anliegen und möchte um unsere Hilfe bitten. Ihr ist aufgefallen, dass die Fischer Probleme haben zu fischen. Ein Fischer, der oberhalb am Tresen sitzt, hat auf dem See etwas gefunden und ist im Rathaus vorstellig geworden. Doch keiner hat ihm Beachtung geschenkt und das Gespräch wurde nicht aufgezeichnet. Das ist sehr seltsam. Sie schenkt uns weiter ihr Vertrauen und teilt uns mit, dass die Gilde sehr gefährlich ist. Keiner der freien Fischer fährt mehr raus und dass die Gefahr auf dem Maer Dualdon ist. Ob wir klären könnten, was es für eine Gefahr dort lauert. Die Macht der Gilde muss gebremst werden. Die Menschen in Targos leiden immer mehr unter Hunger und die Gilde nimmt keine Rücksicht darauf. Immer wieder betont sie, wie gefährlich die Gilde ist.

Gallador und Garret versichern ihr, dass wir mit diesen umzugehen wissen. Und dass keiner von den beiden in deren Haut stecken möchte, da sie wissen, wie fähig wir sind.

Wir erreichen sie bei einem Zwerg, der sehr bekannt ist, weil er ein begnadeter Schmied ist. Das wäre meine Gelegenheit nach einem guten Schild und einem Schwert zu sehen. Ob ich es mir dann leisten kann, ist was ganz anderes.

Mira verlässt die Gastwirtschaft und Garret und ich gehen zu dem Fischer, um ihn zu uns an den Tisch einzuladen. Es gelingt uns ihn dazu zu bewegen zu uns zu kommen. Und es bedarf schon einiger Überredungskunst und Bier damit er uns seine Geschichte erzählt.

Er ist auf den See gefahren und an einem bestimmten Felsen wollte er fischen. Auf der Insel bemerkte er eine humanoide Gestalt mit leuchtenden blauen Augen. Das jagte ihm eine Heiden Angst ein und er setzte die Segel, um schnell von der Insel wegzufahren.

Er ging zum Kammerherrn, um ihn davon zu berichten, aber der schenkte dem keine Bedeutung. Dann erzählte er seinen Freunden davon.

Da er immer betrunkener wird, lege ich ihm die Hand auf und neutralisiere den Alkohol in seinem Körper und er ist wieder klar. Da er den Leuten beweisen möchte, dass er nicht verrückt ist, wird er uns morgen zur Insel fahren. Er bleibt dann in sicherem Abstand zur Insel und wartet auf ein Zeichen von uns, um uns wieder einzusammeln. Er meint, dass es am besten ist die Fischer hier selbst zu befragen.

Wir wollen noch weitere Informationen einholen und folgen dem Rat. Wir befragen die Fischer. Die einen sagen das "die Fischer von Bremen werden von einer Bestie aus den Tiefen des Maer Dualdon terrorisiert. Jetzt sind auch wir an der Reihe." Andere vermuten, dass "Vermutlich hat die Maid des Winters eine Kreatur im See geweckt oder erschaffen, welche nun uns alle terrorisieren soll."

Korrgrim und Orthum kommen mit einem Mann an den Tisch, der sehr enthusiastisch davon berichtet, dass er Informationen hat, die uns Reichtümer bescheren und wenn er einen Anteil bekommt, er uns Informationen geben kann. Der Mann heißt Selrig und er ist Schatzsucher und auch ein Schurke. Er gibt sein Wort und das nimmt er auch ernst. Wir stimmen zu das er in unsere Gemeinschaft aufgenommen wird und er 1/8 des eventuellen Schatzes bekommt.

Seine Geschichte ist spannend. Es wurden zu einer anderen Zeit Raubüberfälle verübt und alles wurde in einer Ruine untergebracht. Diese Ruine befindet sich auf dieser Insel. Die Räuber konnten nie gefasst werden, da ihre Spuren immer am Maer Dualdon endeten. Man stellte ihnen eine Falle und sie haben nur einen Überlebenden gehabt. Dieser hat unter dem Verhör gestanden, das alles in einer Ruine untergebracht wurde. Doch das Verhör war so extrem, dass er den Ort nicht mehr nennen konnte, weil er verstarb. Der Verhörende wurde ausgepeitscht. Auch seine Nachfahren lebten nicht im Reichtum. Die Schlussfolgerung ist, dass die Schätze nie gefunden wurden. Er hat alle Informationen, die er bekommen konnte aus jedem Archiv zusammen getragen.

Die Geschichte des Fischers sei zu Anfang anders gewesen. Da war nicht die Rede von einer humanoiden Gestalt, sondern von einer Struktur.

Korrgrim fragt ihn, ob die Gerüchte über die Kanalisation stimmen. Er sagt, dass die Arbeiter, die die Kanalisation reinigen wollten, alle verschwunden sind. Er vermutet, dass es ein Unterschlupf sein könnte von einer anderen Gilde in der mehr so Leute wie er hingehen würde. (Wohl eher eine Diebesgilde.) Er würde da aber nicht runter gehen. Es soll alles sehr groß sein und dadurch das die Leute verschwunden sind würde er auch nicht rein gehen. Es hätte auch niemanden interessiert, warum die Leute verschwunden sind. Die Fischergilde wollte auch schon mal herausfinden wer sich da unten befindet. Aber die Leute hätten nichts gefunden, aber man weiß auch nicht, ob diese zurückgekommen sind. Einige sind ermordet wieder gefunden worden mit Ritualzeichen. Es war der Mann, der die Gänge zur Erkundung koordiniert hat. Ein deutliches Zeichen, dass keiner gestört werden möchte.

Mitten in unserer Unterhaltung, geht die Tür der Gastschänke auf und ein kleines Mädchen, dass unter Schock steht. Ohne einen Schrei zu hören, schreit sie und ist völlig verstört. Ma erkennt die kleine. Sie ist die Tochter ihrer Aushilfe. Garret kennt sie und weiß, wo sie wohnt. Die kleine scheint blind zu sein.

Wir machen uns schnell auf den Weg zu dem Haus. Es ist in der Nähe von Garrets Haus und dem Hafen. Wir kommen dort an und die Tür steht auf. Wir untersuchen die einzelnen Räume. Das Haus ist sehr aufgeräumt und sauber. Die Küche ist sehr aufgeräumt, das Wohnzimmer ebenfalls. Im Obergeschoss ist ein wundervoll eingerichtetes Kinderzimmer. Das Schlafzimmer ist leer. Auch hier ist alles sehr aufgeräumt. Neben dem Bett ist ein Eimer mit Wasser, der umgekippt ist.

Wir können aber nichts Böses feststellen. Überhaupt nichts feststellen. Es ist ein Rätzel.

Wir hören von unten eine fremde Stimme rufen und dann hören wir Gallador, der nur ruft: "Leute kommt mal runter!"