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Kaminzimmer => Abenteuer => Thema gestartet von: Sebastian am 03. November 2021, 15:25:58

Titel: Die Befreiung von Don Jons Goldmine (Spielabend am 31.10.2021)
Beitrag von: Sebastian am 03. November 2021, 15:25:58
Im Dienste Marthammor Duins durchsuchten wir die Mine nach verbliebenen Gefahren, um sie wieder sicher zu machen für die Arbeit der braven zwergischen Goldgräber.

Dabei fanden wir unter einem Schutthaufen versteckt 82 Silbermünzen und 450 Kupfermünzen, die sich später als die Lohngelder für die Minenarbeiter herausstellen, weshalb wir diese Gelder weiterreichten.
Wir fanden ferner 10 Golderzklumpen, die Don Jon unter uns und den Minenarbeitern aufteilte.

In einem Stollen fanden wir den Leichnam eines Mannes, den wir zunächst für einen Minenarbeiter hielten, der sich später jedoch als Fremder herausstellte (die Minenarbeiter kannten ihn nicht und bei dem Mann handelte es sich um einen Menschen, während die verbliebenen Minenarbeiter allesamt Zwerge waren). Der Mann starb vor 2 Wochen an Stichwunden. Einer seiner Arme schien auf einen Runenstein zu weisen, der auf dem Boden lag.

Die Untersuchung des Runensteins enttarnt ihn als "Wellenhallhöhlen-Magierunenstein", der zwei Arten von Magie aufweist: Verwandlungsmagie und Hervorrufungsmagie. Seine Magie äußert sich u.a. in der Weise, dass sich im Umkreis von 30 Metern um den Stein herum ein magischer Schimmer um jede Waffe legt. Dieser Schimmer macht den Schaden einer gewöhnlichen Waffe zu einem magischen Schaden (mittels Verwandlungsmagie). Don Jon wies darauf hin, dass dies der Grund gewesen sein muss, warum wir die Werwesen auch ohne magische Waffen haben töten können, da diese gegen normalen Waffenschaden immun seien. Ich war von dieser Information überrascht ... und fragte mich, inwiefern der Fluch, der Reela und mich ereilt hat, uns eine vergleichbare Immunität beschert?
Dies wird zumindest dann nicht der Fall sein, wenn wir in Orthums Nähe sind, da dieser begierig den Runenstein mitgenommen hat.

Im weiteren Verlauf der Expedition trafen wir auf Riesenratten, die wir erschlugen.
Später fanden wir die 5 überlebenden Bergarbeiter, die uns von einem Aaskriecher in der Mine berichteten. Diesem stellten wir eine Falle außerhalb der Mine beim Friedhof von 10 verstorbenen Bergarbeitern, indem wir die Riesenratten und Werrratten als Köder verwendeten. So gelang es uns, den Aaskriecher herauszulocken und zu erschlagen, ohne dass er weiteren Schaden anrichtete.

Im Büro des Minen-Administrators fanden wir Briefe. Die schwarze Spinne verlangt darin die Mine nach dem Artefakt zu durchsuchen. Eine Korrespondenz mit dem Rat der Grafen ist von einem Fürst "Ondrai" unterschrieben, der darin den Befehl gibt, versiegelte Stollen zu öffnen und zu durchsuchen (man solle sich nicht wundern, wenn man nichts finde). Ganz offensichtlich war "Ondrai" auf der Suche nach dem Runenstein. "Ondrai" ist ein Anagramm und stellt sich in Wirklichkeit als Iarno Albrek heraus. Dieser agierte im Namen des Rats der Grafen, ohne dass diesem dies bewusst gewesen sein muss. Ich nahm die Korrespondenz zur Beweissicherung in gottgefälligen Gewahrsam.

Wir fanden ferner eine magische Brille, die nicht nur die Korrespondenz sichtbar machte, sondern seinem Träger auch eine Art von Dunkelsicht verlieh. Auch diese Brille wurde von meinen Gefährten mitgenommen.

Am nächsten Tag reisten wir von der Goldmine auf direktem Weg (querfeldein) nach Phandalin.
Schon wieder überflog uns ein Drache, diesmal aus nordöstlicher in südwestliche Richtung. Die Kreatur hatte eine Spannweite von gut und gerne 25 Meter. Marthammor Duin stehe uns bei, wenn diese Kreaturen irgendwann sich nicht mehr nur auf Überflüge beschränken werden!

Im weiteren Verlauf der Reise trafen wir zufällig auf ein Lager von 17 Orks (es handelte sich wieder um die Orkrasse aus dem hohen Norden), denen wir kurzerhand den Gar aus machen. Im Orklager finden wir
- eine Landkarte, die den Weg in den südlichen Niewinterwald weist, von wo sie wohl gekommen sind
- Winterrüstungen, Schneeschuber und Proviant für 2 Wochen: diese lassen Rückschlüsse auf die Art und den Umfang ihrer Mission zu
- ein Totem, welches den Orks nichts nur den Weg weist, sondern welches auch eine Quelle darstellt, der wir folgen könnten? 

Am Abend erreichten wir schließlich Phandalin, wo man sich freut, uns wohlbehalten wieder zu sehen ...