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Autor Thema: Was für eine Kälte (Rollenspiel 13.01.2024)  (Gelesen 1285 mal)

Offline Maria

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Was für eine Kälte (Rollenspiel 13.01.2024)
« am: 02. Februar 2024, 22:43:49 »
Bei den Göttern! Wo haben sie uns bloß hingeschickt? Die Kälte hier ist unerträglich! Das Licht was uns umgibt ist mehr dunkel als hell. Wir befinden uns auf einer Strasse und der schneidende Wind erschwert einem das Atmen. In der Ferne sehen wir eine Stadt. Unsere Schritte führen uns direkt dorthin. Als wir dort ankommen, sind wir auch direkt an einem Gasthaus. Wir müssen eine Unterkunft finden und uns aufwärmen. Das Schild über dem Gasthaus sagt uns das wir im Buried Treasures sind in Bremen.

Uns wird klar, dass wir uns im Eiswindtal befinden. Nördlicher geht es nicht mehr und auch nicht kälter.

Unsere Schritte führen uns ins Gasthaus und überraschte Gesichter blicken zu uns auf! Die Wirtin kommt herbei geeilt und begrüßt uns freundlich. Sie stellt sich als Cora Mulphoon vor. Hinter ihr erscheint ein junger Mann. Er stottert beim sprechen, macht aber wie die Wirtin einen sehr sympatischen Eindruck. Er heißt Kon. Ihre erste Frage ist ob die Pässe wieder frei sind? Das wird noch eine Herausforderung uns eine passende Antwort zu überlegen. Also versuchen wir dieses Thema zu umgehen. Zimmer sind für uns frei und einen warmen Platz am Kamin und am Tisch erhalten wir auch. Wunderbar.

Cora, die ganz aufgeregt ist seit dem wir ihr Gasthaus betreten haben, berichtet uns, dass es seit zwei Jahren nicht mehr richtig hell wird im Eiswindtal. Es gibt kaum Brennholz und Nahrungsmittel sind auch knapp geworden. Die Handelskaravanen können die Pässe nicht passieren und zu allem Überfluss, verschwinden Menschen und merkwürdeige Dinge gehen hier vor. Es ist noch gefählicher geworden als es eh schon ist. Diese Region ist für ihre unbeugsame Härte bekannt. Selbst die Sommer sind kalt.

Wir versuchen mit ihr und Kon weiter ins Gespräch zu kommen und bieten ihr sehr gerne unsere Hilfe an. Nachdem wir ihr Unbehagen vertreiben konnten, erzählt sie uns von ihrem Sohn, der nach einer Suchaktion nach ihrem Sprecher der Stadt, verändert zurück kam. Er zog sich immer mehr zurück und verhielt sich immer seltsamer. Beim aufräumen in seinem Zimmer fand sie einen seltsamen Gegenstand. Einen schwarzen Kristallsplitter, der eine seltsame Kälte ausstrahlte. Als ihr Sohn in diesem Moment in sein Zimmer trat, wurde er extrem wütend und aggresiv. Er nahm ihr den Kristall ab und war kurz davor sie zu schlagen! Am nächsten Tag wurde er von einem Tieflingpärchen abgeholt und er ging bereitwillig mit ihnen mit. Den Kristall nahm er mit und keiner weiß wohin er gegangen ist. Nun ist ihre Bitte ihn zu suchen, was wir gerne tun werden.

Irgendwie schafft sie es ihr Haus zu heizen. Keine Bäume dürfen gefällt werden, darauf steht die Todesstrafe! Doch gefallenes Holz darf man aufheben und verwenden. Wir werden also versuchen sie damit zu versorgen.

Wir fragen Kon, ob er uns zu einem Händler führen kann, der uns eine Winterausrüstung verkaufen kann. Ohne sie können wir hier nicht überleben! Auf die Frage ob es hier Arbeit für uns gibt, sagt er uns, dass der Sprecher der Stadt vielleicht für uns etwas haben könnte. Und das es in den anderen Tavernen eine Möglichkeit gäbe nach zu fragen. Nachdem wir uns getärkt haben ziehen wir mit ihm los und gehen erst zu Ewins Schmuckstücke. Der Besitzer, Erwin Graufuß, ist ein Halbling. Jeder versucht hier zu überleben und Kon setzt sich sehr für uns ein, dass wir einen fairen Preis von ihm bekommen. Was dann auch so ist. Für 7 Gold erhält jeder eine Ausrüstung die uns mehr als warm hält. Den Göttern sei Dank. Was sie sich auch immer dabei gedacht haben uns hier her zu schicken, es scheint dringen nötig zu sein.

Als nächstes führt uns unser Weg ins Rathaus. Ein überheblicher Sekretär öffnet uns die Tür und nach einigem Murren führt er uns zum Sprecher. Ein rothaariger Zwerg Namens Dolbulgruf Shalescar. Alle sagen das er ein guter Mann sei. Er erlaubt keine Menschenopfer an die Göttin des Eises Auril und er setzt sich für die Bevölkerung ein. Nun steht der grummelde Zwerg vor uns. Viele Fragen weiter, natürlich auch wegen der Pässe, hat er tatsächlich einen Auftrag für uns. Korrgrim ergreift permanent das Wort. Doch haben die Götter mir den Auftrag gegeben die Gruppe zusammen zu halten und nicht nur die Stärke auf dem Feld zu sein. Also ist ein ernstes Wort wohl später nötig. Auf dem Weg nach Lonly Wood befindet sich ein Lager mit Leuten aus Bremen und der Nachbarstadt. Die Leute benötigen Hilfe und es muss nach ihnen geschaut werden, da immer wieder Menschen verschwinden. Also sollen wir nach Nord-Osten gehen über die Strasse und nach ihnen schauen und ihnen helfen. Er ist ein sehr misstrauischer Zwerg und nimmt uns nicht wirklich ernst. Es geht also darum uns auch noch zu beweisen! Wie immer! Die Herablassung mit der uns begegnet wird, setzt sich in dem Wirtshaus fort, dass wir nach dem Rathaus besuchen. Es ist Kon`s Lieblingstaverne die von einem Zwergen geführt wird. Sie ist gut besucht, aber Korrgrim kann es nicht lassen sich auf einen Barhocker zu stellen, eine Fanfare erklingen zu lassen und uns anzupreisen wie Sauerbier! Und Kon teilt uns mit, dass Magie hier nicht gern gesehen wird. So verlassen wir die Taverne ohne das sich jemand für einen weiteren Auftrag bei uns meldet und wir ziehen los um noch heute das Lager zu erreichen. Kon bitten wir am Stadtrand zurück zu gehen zu Cora und wir versuchen so bald wie möglich zurück zu kommen.

Baris kann uns gut auf der Strasse halten. Der Weg ist durch den kalten Wind sehr beschwerlich. Die Winterausrüstung tut was sie verheißt, uns das Leben retten bei der Kälte! Nach einer Weile stellt sich uns eine Kreatur in den Weg. Im Schee ist sie nur bei genauer Betrachtung sofort zu erkennen. Es ist ein Tundra-Yeti! Ein so riesiges Monster habe ich schon lange nicht mehr gesehen! Vorsichtig positionieren wir uns und das Monster greift Baris an. Der wirft blitzschnell einen Wurfdolch nach ihm und trifft ihn. Shemni schlägt mit ihrem Kampfstab und verletzt ihn ebenfalls. Korrgrim und Orthum zaubern auf ihn und verletzten ihn schwer und auch ich hole aus und verwunde ihn mit meiner Zweihandaxt. Doch der wirklich tötliche Treffer wird von Magnus angesetzt. Das Monster fällt tot in den Schnee. Da dieser Tundra-Yeti einen gewissen Wert hat und sei es auch nur, dass wir dem Sprecher und den Bewohnern von Bremen zeigen können, dass unsere Fähigkeiten gut sind, bauen wir eine Transporterleichterung und ziehen ihn die drei Stunden Fußmarsch zurück in die Stadt zu unserem Gasthaus. Die Blutspur die wir dabei hinterlassen, auch durch die Stadt, ist nicht zu übersehen.

Cora ist erschrocken als wir mit dem Yeti auftauchen. Sie hat noch nie einen aus der Nähe gesehen. Sie rät uns zum Sprecher zu gehen, was ich zusammen mit Korrgrim und Baris auch tue. Wie soll es anders kommen? Er lacht uns aus und um sich richtig zu amüsieren kommt er mit zwei der Wachen mit um sich den vermeintlichen Yeti anzuschauen. Sein Gesichtsausdruck ist mit Gold nicht aufzuwiegen, als er feststellt, dass wir wirklich ein riesiges Männchen erlegt haben. So tritt er mit uns in das Gasthaus ein und lässt seine Wachen das Monster bewachen. Da er nun von uns überzeugt ist, möchte er sich exklusiv unsere Dienste sichern. So können wir der Stadt Bremen und den Menschen hier helfen und ihnen das bringen, was sie so nötig brauchen: Hoffnung!
Nicht das schwarze Scharf ist anders, sondern die weissen sind alle gleich.