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Autor Thema: Ein Pakt, eine Karawane und ein Verhör! (Spielrunde vom 19.06.)  (Gelesen 1355 mal)

Offline Thomas

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Es ist abermals geschafft! Der riesige Donnereber Gorthok wurde besiegt! Die vielen Orks, Wölfe sowie die zwei Riesen und Der Ettin wurden durch die Fähigkeiten der Gruppe des Lebens beraubt. Ein wenig Ruhe kehrt ein..

Korrgrim berichtet der Gruppe von säuselnden, kindlichen Stimmen und kann sich darauf keinen Reim bilden. Ob hier Marthammor Duin einen Scherz mit meinem Bruder treibt oder was es auch sei, hier bittet er um Unterstützung durch Mylady Eleonora und Meister Vandarr. Die beiden hingegen können mit solchen Beschreibungen auch nicht wirklich viel anfangen (ob es wohl wieder an den absolut überflüssigen Ausflüchten bei der Erklärung meines Bruders lag? Irgendwann -so hoffe ich- wird er den Nagel auf den Kopf treffen...bestimmt!). Die Idee der Beiden war es den Druiden Reidoth und unseren wegweisenden Xanth um Hilfe zu bitten. Reidoth hörte sich die Ausführungen in aller Ruhe an und begann Korrgrim von Scheitel bis zur Sohle zu mustern. Nach langem Überlegen fasste er folgende Worte zusammen: "Es könne sich um einen Schabernack handeln!" ... Dieser Druide wagt es wirklich einem Zwerg zu unterstellen, dass er auf einen Scherz reinfallen würde. Und dann noch dazu zu meinem Bruder! Oh, allmächtiger Tyr.. führe mich und lass mich die richtigen Entscheidungen treffen, besonders was diesen Eremiten angeht!
Darüber hinaus begann er jedoch seine wahre Vermutung zu äußern. Und ich muss gestehen, diese gefiel mir noch weniger.. jedoch weiß ich nicht darauf zu antworten. Wie bereits erwähnt musterte er Korrgrim von oben bis unten und sah sich schließlich den Arm des Zwergs an. Nach und nach begann er auch die Arme von Eleonora und Magnus zu begutachten. Baris, Orthum und Shenmi, die sich noch am Ufer des Holfällerlagers aufhielten, um nach weiteren Feinden Ausschau zu halten, wurden durch das Rufen von den drei Anderen, die beim Druiden unterbrochen. "Shenmi, kommt kurz her!" rief Magnus aus vollbrünstiger Stimme. Die zerbrechlich-wirkende Elfe, deren Schläge selbst Ettins zum Erschüttern bringen konnte, machte sich auf den Weg rüber. Auch ihr Arm wurde untersucht. Der Druide begann erneut zu sprechen, jedoch für Baris und Orthum war nur ein Wort zu hören: "Verrat!". Neugierig machten sie sich auf zum Rest der Gruppe und der Druide fing an zu erklären, dass es sich um eine Art Pakt handeln könnte, den wir mit einem Gott eingegangen sind, ausgelöst von einer Art Wunsch, den wir erbittet haben. Das würde auch die Stimmen erklären, die wir gehört haben als Giftfang, der grüne Drache von uns besiegt wurde.
Da bei den Göttern der Spaß aufhört, gehe ich in Gedanken die Möglichkeiten der entsprechenden Paktpartner durch: da wären zum einen Baal, Gott des Mordes. Oder auch Kelemvor und Myrkul, beide Götter des Todes (abhängig, welcher Gesinnung man sich selbst verschreibt). Es gibt auch noch Hoa, den Gott der Rache sowie natürlich Talos, Gott des Chaos & der Zerstörung. Im nächsten Moment bleibt mir kurz der Atem weg, da mir ein weiterer Gott einfällt: Tyr, Gott der Gerechtigkeit. Würde mein Gott solch einen Pakt mit uns eingehen? Unsere Leben verschonen und doch dafür andere Leben fordern? Ist dies wirklich gerecht? Die Ausführungen in meinen Gedanken teile ich den anderen mit, auch wenn diese mir in gewissen Punkt wirklich nicht gefallen.
Unabhängig von den Erkenntnissen macht sich Baris dran, die Leichen zu untersuchen und findet selbstverständlich erneut die Zeichen und Ringe, die bereits bei anderen Leichen vorgefunden wurden. Eine kurze Untersuchung ergab keinerlei neue Information und so entschied sich die Gruppe die Leichen inmitten des Holzfällerlagers zu türmen und zu verbrennen. Es ist Mitternacht als die Gruppe sich versucht zu betten, logischerweise mit entsprechender Wacheinteilung, wobei Xanth und Reidoth die letzte dieser Wachen übernehmen.
Am nächsten Morgen teilt Xanth mit, dass er etwas gespürt hat, sich dessen aber nicht sicher sei. Der Gefahr ins Auge blickend, machen sich die beiden Damen der Gruppe auf, um das Lager zu untersuchen. Xanth hatte recht: in der Nacht ist ein kleiner Trupp von vier Orks hier durchgekommen und haben sich die verbrannten Leichen angeschaut. Merkwürdig hierbei: sie kamen und gingen wieder vom bzw. zum Fluss.

Der nächste Tag begann, alle machten sich fertig und Baris begann das Frühstück für alle zuzubereiten. Die Barrikaden wurden beseitigt und die Gruppe legte die Marschreihenfolge fest: An der Spitze wanderte Xanth, der sich dazu bereit erklärte einen der zusätzlichen Wagen, gepackt mit Holzvorräten, zu ziehen. Direkt an seiner Seite wanderte Baris, der sich mithilfe von Xanth um die sichere Führung durch den Wald bemühte. Am Ende des Karren nahmen Shenmi und Eleonora ihre Positionen ein, gefolgt von Tibor Wester samt Solmin Weißstark auf dem zweiten Karren, der die Proviantrationen sowie die Reichtümer aus Donnerbaum geladen hatte. An dessen Ende nahmen mein Bruder und ich Position ein, dicht gefolgt von Magnus und seinem Pferd Klapper, die den dritten Wagen mit Holz zogen - eine Karawane durch die Wälder Niewinters.

Es dauerte auch nicht lang, da haben Baris und Xanth eine durch einen Graben zum Wald getrennte Lichtung gefunden, wo die besagte Karawane von zunächst einer kleinen Orkgruppe und mehreren Wildschweinen konfrontiert wurden. Zügig nahmen die Gefährten eine entsprechende Kampfhaltung ein und begannen die heranstürmenden Wildschweine mit Axt, Langschwert, Dolch und Kampfstab in Empfang zu nehmen.
Inmitten des Getummels kommen immer mehr Orks aus dem Graben hervor und fallen auf die Gruppe ein. Ich muss ordentlich was einstecken, während am Rand des Waldes auf der anderen Seite des Grabens ein Anchorite erscheint. Ein mächtiger Blitz saust hinter mir her und sowohl Magnus, der durch einen geschickten Ausfallschritt versucht eben diesem auszweichen, es aber nur zur Hälfte schafft, als auch Korrgrim, der durch die hünenhafte Gestalt Magnus' den Blitz nicht kommen sah, werden von eben diesem Blitz getroffen. Mein Bruder wirkt sichtlich mitgenommen, so dass ich diesem Lakaien des Bösen am liebsten selbst die Marmorplatte im Kopf gerichtet hätte, aber das Wohl meines Bruders ist meine Aufgabe. Ich bleibe an seiner Seite und werde ihm der Schild sein, den er nun braucht. Weitere Schläge prasseln auf mich nieder, die mich an das Ende meiner Kräfte bringen. Kurzer Hand beginnt mein Bruder neue Verse eines mir unbekannten Gebets zu zitieren und um uns herum bildet sich dichter, schwerfälliger Nebel, der uns vor den Augen des Feindes verschleiert. Durch diese Aktion wendet sich das Blat für die Gebrüder Isenbarts und mit harten Axtschlägen sowie den Waffen des Glaubens werden die letzten der noch übrig gebliebenen Orks niedergerafft!
Baris erkennt die Gefahr, die von dem Blitz ausging und stürmt nach einer raffinierten Dolch-Tritt-Kombi gegenüber dem nächststehenden Ork in Richtung des Anchoriten, um dessen Aufmerksamkeit zu bekommen. Dieser Habling ist entweder ein größerer Held als seine Körperlänge hergibt oder er denkt im Kampf nicht nach, so wie er es sonst tut. Unabhängig davon, hat er uns etwas Zeit gegeben. Nicht lange danach schaffen Shenmi, Eleonora und Magnus es ebenfalls zum Anchoriten aufzurücken, der wiederum versucht sich in Wildschweingestalt vom Schlachtfeld zu schleichen. Jedoch sehen unsere Gefährten das etwas anders. Mit akrobatischer Zielgenauigkeit springt Shenmi von Baumstamm zu Ast und landet in kampfbereiter Haltung neben dem Schwein, dicht gefolgt von Baris, der mit einer Flinkheit durch Büsche und das Unterholz an seinen Gegner rankommt. Magnus auf der anderen Seite lässt seine Klinge in ausschweifender Art um seinen Körper herumtanzen aus welcher sich mehrere Feuergeschosse in Richtung des Wildschweins bewegen. Der verwandelte Anchorite steckt mehrere Schläge ein, jedoch bin ich mit diesem Schwein noch nicht fertig. Ich trete aus der Schleierwolke hervor und lasse mit einem lenkenden Geschoss das gleißende Licht auf ihn niederfahren, welches auch sein Todesstoß ist. Niemand legt sich mit den Isenbarts an!!

Es bleibt wie immer nicht aus, dass die Gruppe die Leichen untersucht. Baris findet diesmal anders als sonst Ketten und Reife bei den Orks und Wildschweinen. Die Reife gehörten zu den Wildschweinen, die Ketten zu den Orks und man erkennt auch, dass sowohl Reif als auch Kette zusammengehören. Zusätzlich stellt Magnus fest, dass die Ketten zweierlei Magieschulen angehören: sowohl der Nekromantie- als auch der Bannmagie. Der Anchorite selbst ist am gesamten Körper mt Tattoowierungen versehen, die das Interesse von Shenmi wecken. Sie zeichnet sich diese ab, so dass sie bei ehrfahreneren Personen dieses Handwerks nachfragen kann, ob sie diese Art der Körperverzierung bereits gesehen haben oder wissen, wer mehr darüber berichten kann.

Ich beginne für mich zu hinterfragen, ob wir wirklich alles richtig machen, so wie wir es machen. Wir kommen von Kampf zu Kampf und erhalten keinerlei neue Informationen außer, dass die Ringe inzwischen Reife oder Ketten sind. So kann und darf es nicht weitergehen. Ich biete der Gruppe mithilfe von meinem Bruder eine neue Option an: ein Verhör des Anchoriten!
Eleonora ist sichtlich nicht erfreut über diese Möglichkeit, jedoch wirklich abstreiten tut sie es auch nicht. Auch sie scheint an mehr Informationen interessiert zu sein. Korrgrim und ich bereiten entsprechende Zauber vor um den Anchoriten für fünf letzte Fragen das Leben zu schenken, ehe sein Körper und Geist versiegt. Der Anchorite erwacht erneut zu Leben und ich beginne die Befragung als sein Herr und Meister, der ihm das Leben geschenkt hat.
1) Woher kommt ihr? - Aus den Tiefen!
2) Wer befehligt Euch ? - Die Mächtigen!
3) Wie lauten eure Befehle? - Wir bringen Chaos und Zerstörung und machen dieses Land zu Unserem!
4) Wo ist der Eintrittspunkt zur Oberwelt? - Keine Antwort (OOC: falsch geraten für entsprechenden Würfelwurf)
5) Was verspricht sich Talos von der Zusammenarbeit mit Euch, die ihr aus den Tiefen kommt? - Was Talos sich davon verspricht mit uns zusammenzuarbeiten, wir, die wir aus den Tiefen kommen? ... ÜBERLEBEN!!! Er will als einziger der Götter überleben. Sie werden vernichtet!!
Nach seinem letzten Wort sackt der Körper bewusstlos am Boden zusammen und die Zauber enden.

Offline Gerry

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Antw:Ein Pakt, eine Karawane und ein Verhör! (Spielrunde vom 19.06.)
« Antwort #1 am: 20. Juni 2022, 11:28:05 »
Kurzes Rekapitulieren der Worte des Anchorites:

Der Anchroite lachte, bevor er pausierte und abermals dreckig lachte. "Was sich Talos von der Zusammenarbeit mit Uns verspricht?! Er will überleben, denn alle anderen Götter werden sterben!"

Offline Sebastian

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Antw:Ein Pakt, eine Karawane und ein Verhör! (Spielrunde vom 19.06.)
« Antwort #2 am: 21. Juni 2022, 21:20:43 »
Präzisierung der Anchoriten-Aussagen laut meinen Aufzeichnungen:

- Wer ist sein Meister? "Die Mächtigen aus der Tiefe!"
- Was sind seine Befehle? "Den Aufstieg vorbereiten, um diese Welt zu vernichten!"
- Was sich Talos von der Zusammenarbeit mit ihnen verspricht? "Zu überleben! Alle anderen Götter werden sterben!"
"There is not always a silver lining behind dark and stormy clouds. Sometimes the things behind are much worse."