D&D Forum

 

Autor Thema: Die Glocke (Spielabend vom 26.09.2021)  (Gelesen 1368 mal)

Offline Maria

  • Maria
  • Bürger
  • ***
  • Beiträge: 199
    • Profil anzeigen
Die Glocke (Spielabend vom 26.09.2021)
« am: 26. September 2021, 21:49:14 »
Unsere Rast hat begonnen und mit Mühe und Not können Korrgrim und ich Baris davon abhalten unseren Unterschlupf zu verlassen um nach den Bären zu schauen. Seine Vermutung ist es, dass Falcon die Gestalt eines der Bären angenommen hat um uns in unserem Kampf zu unterstützen.

Jeder von uns nimmt sich ein Plätzchen um sich auszuruhen.

Dies war einmal ein schöner Ort. Savras ist der Gott des Sehens, Schicksals und der Weissagung. Vor langer Zeit ist er von  einem sterblichen Magier Azud bezwungen worden. Dieser Magier könnte sich aus seinem Gefängnis wieder befreit haben mit oder ohne Hilfe. Doch dies sind Geschichten. Daenar ist sehr bewandert in religiösen Dingen.

Die anderen untersuchen weiter den Altar. Baris versucht ein Blatt Papier darunter zu schieben, was aber nicht geht. Orthum versucht das Auge am Altar mit seinem Hammer Schaft zu drücken. Baris bemerkt das sich der Altar bewegt. Somit versuchen wir mit gesammelten Kräften den Altar zu verschieben. In dem Moment in dem wir den Altar berühren, hören wir eine Stimme die uns sagt, dass er uns etwas von Wert zeigt. Wir verlassen unseren Körper und Savras schenkt uns eine Vision, wie wir wie ein Adler in Richtung Süd-Osten fliegen in die Eisberge. Dort finden wir eine riesige Burg und in dem Hof liegt schlafend ein weißer Drache. Ja, sagt die Stimme dies ist Cryovain. Sein Hort ist sehr wichtig für uns. Und der Drache wird wach. Wir werden wieder zurück zum Altar geführt.

Wir schieben nach der Vision den Altar weiter, denn Baris hatte nach der zweiten Berührung keine Vision mehr. Der Altar bewegt sich und es kommt eine Holzkiste in einer Vertiefung zu Tage. Baris und ich nehmen die Kiste heraus und aus der Kiste kommen metallische Geräusche.  Orthum öffnet die Kiste und dort befinden sich Goldmünzen und ein Schlüssel. In dem Kopf des Schlüssels ist ein Fragezeichen eingraviert. Die Münzen haben eine Prägung von Niewinter und Drei-Eber. 

Auch Daenar berührt den Altar nachdem ich unsere Spuren verwischt habe. Savras führt in ebenfalls zur Burg des Drachen und sagt auch ihm, dass der Hort von Wichtigkeit ist.

Nun wollen wir noch weiter das Außengelände erkunden. Wir gehen in die Haupthalle und stellen fest, dass in der Decke ein Zugang zum Glockenturm ist. Das Seil hat keinen Kontakt zur Glocke und der Zugang scheint absichtlich zerstört worden zu sein. Wir gehen links herum raus und gehen um das Gebäude herum. Die Türme im Süden sind kaputt nur im Norden der ist intakt und darauf befindet sich ein Ork. Daenar macht den Anfang und Reela nimmt ihren speziellen Suchpfeil um den Ork zu treffen. Wir gehen den Turm herauf und ich sehe den Ork in seinem Blut liegend am Boden.

Nun wird der Turm mit der Glocke untersucht. Da alle Wege nach oben zur Glocke zerstört wurden, klettern Reela und ich nach oben um uns die
Glocke genauer anzuschauen. Ich stelle fest, dass sie aus Gold ist. Nach einigen Kratzern sehen Reela und ich Runen und einige Flecken. Da die Glocke keinen Klöppel hat, sägt Reela den Balken durch und die Glocke fällt nach unten. Sie wiegt 50 KG und wir vermuten, dass die Leute aus Connyberry hier vielleicht ihre Reste eingeschmolzen haben.
Korrgrim und Daenar versuchen die Runen zu entziffern. Es scheinen spirituelle Zeichen zu sein, die aus dieser Region sind. Reela erkennt sie als Zeichen um einen Diener der Gottheit herbei zu rufen um Feinde wie Untote zu bekämpfen. Die Glocke ist wohl absichtlich hier her gebracht worden. Doch da die Glocke nun zerbeult ist, ist sie wohl nicht mehr zu gebrauchen.

Um weitere Klarheit in die Situation zu bringen und zu überprüfen ob unsere Vision stimmt oder ob es noch weitere gibt, bitten wir Don Jon Raskin auch den Altar zu berühren. Vielleicht hat er eine Vision die etwas anderes zeigt. Er erklärt sich bereit und berührt den Altar. Nach kurzer Zeit kommt er wieder zu sich und ist mehr als erschrocken. Seine Vision ist in der Tat völlig anders als unsere. Er sieht den Tod und wird durch viele Etappen unserer gemeinsamen Reise geführt. Agatha die Todesfee sieht für ihn aus wie eine schöne Elfenwanderin. In der Goldmiene sieht er viele tote Zwerge. Er sieht wie sieht, wie wir mit einem weißen Drachen gegen einen schwarzen und einen grünen Drachen kämpfen und der weiße den schwarzen tödlich verletzt. Auch das wir nirgendwo sicher sind kann er sehen. Er fliegt auch nicht wie wir in die Situationen sondern wird hinein versetzt. Seine Vision ergänzt unsere auf eigene Art und Weise.

Wir entscheiden uns die Nacht hier zu verbringen und nicht nach Conyberry zurück zu gehen. Dafür nutzt Daenar die Zeit um zwei Gegenstände zu untersuchen. Den Kompass von Reela, den sie in Gnomgard erhalten hat. Dieser ermöglicht ihr wohl anstatt zu würfeln eine gesetzte 10 zu erhalten und ihren Fähigkeitswert dazu zu rechnen und den Hut den Baris erhalten hat. Danach übergibt er Daenar den Hut zu seiner Verfügung, denn er ist wohl ein Magie-Multiplikator, den Daenar gut gebrauchen kann. Irgendwie kann er damit sogar einen Zauber wirken den er noch nicht erlernt hat. Ein wertvoller Hut für ihn. 

Und nun begeben wir uns endlich zur Ruhe.
Nicht das schwarze Scharf ist anders, sondern die weissen sind alle gleich.

Offline Stefan

  • Stefan
  • Abenteurer
  • ****
  • Beiträge: 297
    • Profil anzeigen
Antw:Die Glocke (Spielabend vom 26.09.2021)
« Antwort #1 am: 27. September 2021, 18:39:15 »
Dieser Reisebericht spiegelt alles wieder… Wie immer wenn Eleonora oder Korgrimm zur Feder greifen….

Nun aber ein Hinweis den mir Reela anvertraut hat, leider fehlt es ihr an Erinnerungsvermögen um  das Schloss der Rolle hier zu öffnen (Zugangsdaten)

Daher übersende ich hier die Gedanken von reela.

Da wir ja nun die Glocke zur Mine bringen um diese dort zu schmelzen, kam ihr folgender Gedanke…
Wir hatten diskutiert, dass die Wehrwesen hier sicherlich etwas suchen, denn so toll ist die Ruine nicht, da scheint die Mine die bessere sichere Unterkunft zu sein. Nach dem finden des Schlüssels und der Glocke bestand Einigekeit, dass diese Wesen genau danach gesucht haben.
Und nun bringen wir die Glocke frei Haus…Sollten wir nicht vor dem Eintreffen in der Mine die Glocke 1 bis 2 Wegstunden entfernt verstecken und erst nach dem Abzug der Wehrwesen mit Hilfe der Arbeiter dort abholen? Denn ein paar starke <Männer oder ein Karren wären sicherlich hilfreich.

Soweit die Gedanken von Reela die ich Baris versucht habe hier niederzuschreiben.