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Autor Thema: Zurück zu Falcons Anwesen (Spielabend vom 25.07.2021)  (Gelesen 1320 mal)

Offline Maria

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Zurück zu Falcons Anwesen (Spielabend vom 25.07.2021)
« am: 25. Juli 2021, 22:23:13 »
Nun geht es in die Ruhephase. Der Kampf war anstrengend und wir wollen uns erfrischen. Die Rüstung säubere ich und mich ebenfalls. Das heiße Wasser tut einfach nur gut. Korrgrim und Baris gehen noch einmal zum Ritualkreis des Talos um ihn zu untersuchen. Baris vermisst wohl den Eingang in den Keller und er untersucht mit Korrgrim die Räume einzeln. Doch es ist sehr schwer durch die vielen Leichen etwas zu finden. Wir erhalten noch ein wenig musikalische Untermalung von Fordelan und sind in einer Stunde fertig. Reela konnte sich soweit wieder erholen, dass wir gleich wieder los können.

Nun haben Baris, Orthum und Korrgrim eine Stelle im Treppenhaus gefunden, wo die Wand anders und hohl klingt als ob sich dahinter oder darunter etwas verbergen könnte. Und nun hauen die drei mit ihren Hämmern los.

Ich gehe nach draußen und stelle fest, dass es irgendwie komisch ist draußen. Auch Reela bemerkt es. Falcon hatte uns ja gesagt, dass sich der Wald verändert hätte.

Als die drei durch die Wand brechen entdecken sie eine Tür aus der dunkle Macht zu strömen scheint. Es sind überall Drow-Schriftzeichen zu sehen, die sehr starke Angst auslösen. Baris hat sich einen Drowumhang geholt und ihn umgelegt. Doch sehr schnell reißt er sich den Umhang wieder ab. Eine dunkle imperative Drow-Stimme ertönt in seinem Kopf und will ihm etwas befehlen. Gut das er ihn sich wieder abreißt.
Orthum nimmt den Umhang und legt ihn auf die Glyphen. Doch es passiert nichts. Auf einmal, ganz leise hören wir eine fremde Stimme die wie eine Beschwörung klingt. Ich renne zum Ritualkreis und sehe wie er aktiviert ist. Orthum ist derjenige dem es bewusst wird, dass hier etwas passiert sein muss, was das ganze wieder aktiviert hat. Die Diskussion entbrennt, ob wir nicht doch den Kreis zerstören wollen. Aber da Daenar gesagt hat das es nicht gut ist und Fordelan der Meinung ist wir doch auf den Elfen hören sollten, lassen wir das. Es ist ein Donnern draußen zu hören und die Vermutung kommt auf, dass wie mit dem Mantikor wieder ein Wächter kommt. Reela hat die gute Idee zu überprüfen ob das Gewitter natürlich ist. Sie ruft Baris dazu und Korrgrim geht ebenfalls mit. Ich bleibe mit Orthum an dem Ritualkreis um ihn weiter zu beobachten. Korrgrim erzählt uns, dass der Sturm aus Nord-Westen kommt aus der Richtung des Kreis des Donners und das es auf uns zu kommt. Korrgrim möchte von Orthum wissen, ob er weiß, dass Talos ein göttlicher Feind der Drows ist oder andere Zusammenhänge bestehen.  Talos ist ein rachsüchtiger und böser Gott. Soviel steht fest. Da wir den Zeitpunkt verpasst haben das Haus zu verlassen, schaffen wir die Leichen alle raus vor das Haus und verbarrikadieren uns im Haus. Ich bleibe vor der Haustür im Haus und sichere mit Don-Jon Raskin und Orthum den unteren Bereich. Auf dem Balkon stehen Korrgrim und Reela um draußen alles zu beobachten. Baris ist in der Bibliothek und Baumel oben auf dem Korridor an der defekten Treppe. So haben wir eine funktionierende Meldekette. Orthum zaubert mir einen Lichtzauber auf mein Schwert. Somit kann ich wieder gut sehen. Ich achte nun direkt auf den Haupteingang und auf Rufe der anderen.

Orthum und Korrgrim sehen wohl Bewegungen draußen, doch noch kann ich nichts machen. Scheinbar nähern sich Rankenplagen aus dem Wald heraus auf das Haus zu. Doch nichts passiert, zu mindestens eine Stunde lang nicht. Es ist wichtig, dass wir uns in Wachen einteilen, denn wir müssen ruhen. Alles andere ist sinnlos.

Die Brüder halten die erste Wache. Ich lege mich direkt neben den Haupteingang hin und schlafe 3 Stunden um dann die nächste Wache zu halten. Doch die Nacht bleibt ereignislos. Draußen ist es wirklich still.

Baris ist in der Küche und bereitet für uns alle ein Frühstück vor. In der Besprechung die nach dem Frühstück folgt, ist die Frage was weiter zu tun ist, denn wenn wir hier weg gehen, können die Rankenplagen das Haus wieder für sich in Anspruch nehmen. Der Auftrag von Falcon lautete die Orks zu töten und das haben wir ja getan. Baris schaut sich vor dem verlassen des Hauses noch einmal den Ritualkreis an der nicht mehr glimmt. Wir verlassen das Haus.

Vor dem Haus werden wir doch tatsächlich von den Rankenplagen angegriffen! Sechs stehen in den Büschen. Und es geht los. Ich werde mal wieder schwerer Verletzt, Reela schafft es die sie angreifende Plage sofort zu töten. Die zwei die mich angreifen sind etwas robuster. Orthum schafft es gleich zwei auf einmal zu töten und auch Korrgrim ist erfolgreich. Wir schaffen es die Kreaturen zu töten. Und nun schnell zurück zum Anwesen von Falcon.

Wir kommen am Anwesen an und Falcon begrüßt uns. Er sagt, dass ein Sturm über sie gezogen ist in der letzten Nacht. Wir gehen in den Speisesaal und Falcon bittet uns zu erzählen was passiert ist. Baris berichtet ihm alles. Es könnte alles großen Ärger bedeuten meint Falcon und das noch eine Reaktion folgen wird. Corwin hätte auch hier in der Nacht ein knarren außerhalb der Palisaden gehört. Scheinbar sind zu viele dieser Kreaturen unterwegs. Als wenn sich eine Streitmacht formiert.

Wir fragen Falcon ob er den Ort auf der Karte des Schamanen kennt der sich Kreis des Donners nennt. Er schaut sich die Karte genau an und sagt, dass dieser Teil im Prinzip altes Land ist. Es gibt Anzeichen eines alten Reiches das Centerim heißt oder ähnlich. Es gab hier Wachtürme von ihnen.  Doch die Zivilisation ist nicht mehr bekannt.

Da wir seinen Auftrag erfüllt haben, gibt er uns ein Paar fein gearbeitete Elfenstiefel die Baris dankend an sich nimmt. Er kann sie sogar tragen. Durch einen Zufall bekommt Falcon das Gespräch zwischen Reela und Baris mit, dass sie Eulenfedern sammeln wollen und er runzelt die Stirn und gibt uns 12 Stück. Er versteht die Aufregung darum nicht, für ihn sind es nur Eulenfedern.

Wir planen unsere weitere Vorgehensweise. Don-Jon möchte das wir uns endlich um seinen Auftrag kümmern. Er will wieder in seine Goldmine. Wir sind unschlüssig was wir nun machen sollen. Raskin meint, dass ihm aufgefallen ist, das wohl er uns begleitet anstatt das wir seinen Auftrag erledigen. Er benötigt erst einmal eine Mahlzeit, bevor wir ihm nun mitteilen was wir als nächstes machen wollen.

Während Baris Falcon hilft bei der Verstärkung der Palisaden und Reela die Aufgaben einer Magd übernimmt, bespreche ich mich mit Korrgrim und Orthum um die Aufträge und ihre Reihenfolge zu erörtern. Im Gespräch bemerke ich, dass wieder ein Gewitter aufgezogen ist. Das bedeutet Gefahr! Doch Reela kommt mit dem Essen und auch Falcon meint wir sollten doch erst einmal Essen. Mir lässt es jeden Bissen im Hals stecken und ich entschuldige mich bei den anderen da ich mich vergewissern möchte das keine Gefahr droht. Baris folgt mir und er sieht sofort das wir angegriffen werden. Ich laufe zurück und warne die anderen. Wir greifen zu den Waffen und laufen raus.

Die Palisaden erschüttern und der Boden vibriert. Ein riesiger Eber durchbricht die Palisade wie Strohalme und die ersten Orks kommen rein. Der Kampf beginnt!

Reela kann einige der Orks schon vor Eintritt verletzen, Baris trifft ebenfalls, Orthum pariert zwei Angriffe und wirkt die brennenden Hände. Das Feuer bricht aus seinen Händen und trifft die Orks in seiner Umgebung die vor Schmerzen schreien. Einige brechen tot zusammen, andere sind schwer Verletzt. Auch Korrgrim zaubert ein Zerbersten auf die Orks. Der Eber nimmt beide ins Visier. Die Orks versuchen sich Korrgrims Angriff zu erwehren, aber es gelingt ihnen nicht so gut. Wir können die erste Welle fast komplett töten, doch der Eber wartet noch auf uns und weitere Orks. Die Orks kommen kaum über die Unwegsamkeit ihrer toten Kameraden hinweg. Auch Falcon ist ausgezeichnet im Kampf. Die Orks erledigen wir, aber der Eber greift mit Blitzen an und scheint nur Schaden durch Magie zu bekommen wie Reela feststellt. Auch mein gut geworfener Wurfspeer macht keinen Schaden und fällt an ihm ab. Der Eber trifft Falcon, dieser scheint dem Schaden zu wiederstehen und seine Waffe scheint magisch zu sein, denn er verletzt den Eber. Korrgrim ruft mir zu, dass ich den magischen Hammer nehmen soll damit ich endlich Schaden machen kann. Als ich den Streitkolben aufnehme, fällt mir siedend heiß ein, dass mein eigenes Langschert ja magisch ist! Ich bin schon völlig durcheinander! Nun kann ich beim nächsten Angriff direkt zum Eber laufen….
Nicht das schwarze Scharf ist anders, sondern die weissen sind alle gleich.