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Autor Thema: Das verwunschene Haus im Wald (Spielabend vom 27.06.2021)  (Gelesen 1388 mal)

Offline Maria

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Nun stehen wir vor dem Tor des Anwesens und die Steinbrücke die vor uns liegt ist sehr schön und  Falcons-Jagdanwesen ist sehr groß und sehr gepflegt. Wir gehen an den Anfang der Brücke und Korrgrim zaubert eine Fanfare, die natürlich eine Minute andauert.

Auf der Mauer erscheint das Gesicht eines Mannes und er ruft uns zu, was wir wollen. Korrgrim erklärt sich, dass wir Reisende sind, die um die Gastfreundschaft bitten mit einem Geschenk und Grüßen von Big Al. So verschwindet er wieder und kommt nach kurzer Zeit an das Tor. Er begrüßt uns freundlich führt uns ins Anwesen und zeigt uns sein Gästehaus in dem wir uns frisch machen können. Die Betten sind gut und es ist alles oberflächig sauber.

Falcon begrüßt uns draußen noch einmal als wir unsere Sachen abgelegt haben und führt uns in die Küche. Der Koch scheint uralt zu sein. Er heißt Corwin. Er ist für Gäste vorbereitet, denn es duftet sehr lecker hier. Falcon führt uns in den Speisesaal der sehr gemütlich aussieht. Eine lange Tafel ziert den Raum. Der Sessel in dem Falcon sitzt ist ein riesiger Sessel mit einem Bärenfell. Er fragt uns sehr freundlich wie wir zu dem Wein gekommen sind und wir erzählen ihm, oder mehr Korrgrim erzählt ihm von unserer Reise aus Phandalin hierher. Er heißt sogar Baumel willkommen, wenn wir für ihn Bürgen. Reela geht sofort los und holt ihn. Corwin der Koch begleitet sie.

Ein wunderbarer Wildeintopf wird uns von Corwin und Reela serviert. Die Stärkung nach der Wanderung tut einfach nur gut. Köstlich.

Falcon erzählt uns, dass kaum noch Adelige kommen um an seinen Jagdausflügen teilzunehmen. 16 Km entfernt ist ein Haus das wohl von Halborks besetzt wird. In dem Haus lebte eine Gelehrte die mit Magie experimentierte. Er bittet uns darum dieses Problem zu beseitigen. Die Wölfe hat er bereits gehört. In der Nacht ist wohl ihr Heulen zu vernehmen.   

Den Ork den er gefangen genommen hatte, der das Haus im Wald okkupiert, sagte das sie sich aufgeteilt haben. Er wies darauf hin, dass sie alle zusammen gehören würden. Sie sind militärisch organisiert was Falcon schon bekannt ist. Wir berichten ihm von der Aussage des Orks den wir bei Big Al vernommen haben. Auch dieser hat uns ja gesagt, dass sie eine spezielle Züchtung sind, die militärisch ausgebildet ist.

Korrgrim bittet ihn uns die Zugänge zu dem Haus zu erklären. Doch da er schon lange nicht mehr da war, müssen wir den Ort selbst erkunden.
Wir sollen nicht von den Wegen abweichen, wenn wir uns zu dem Haus begeben. Der Wald ist zu gefährlich. Korrgrim erzählt ihm von den Goblins am Drei-Eber-Pfad. Den Ork den wir verhören konnten sagte, dass sich der Niewinterwald verändert hätte seit vor einem Jahr ein sehr mächtiger in den Wald eingezogen ist. Bei Falcon ist seit etwas über 2 Monaten diese Veränderung zu spüren.  Er berichtet uns von dem Holzfällerlager am Fluss. Zu dieser Jahreszeit kann der Fluss nicht befahren werden um zu ihm zu kommen, da die Holzfäller die gefällten Baumstämme in den Fluss werfen und diese die Schiffe rammen können. Somit ist dieser Weg für die Teilnehmer der Jagdausflüge nicht mehr befahrbar. Auf unserer Karte zeigt er uns die Stelle des Holzfällerlagers, der Landestelle und des Hauses.

Wir begeben uns zur Nachtruhe und am nächsten Morgen stellt uns Corwin jeweils zwei Tagesrationen zusammen. Wenn wir alles aufgeklärt haben kommen wir zurück um Bericht zu erstatten. Die Gegenstände die wir nicht gebrauchen können lassen wir hier, denn sie belasten uns nur. Wir verlassen das Anwesen über das Osttor.

Auf dem Weg zum Waldhaus führt uns Baris sehr sicher den Pfad entlang. Reela sucht mit Orthum zusammen nach Eulenfedern und Reela markiert eine Stelle am Pfad 1,5 Stunden vom Anwesen entfernt wo sich in der Nähe ein Nest befindet.
Wir werden schon von einigen gelben Tieraugen beobachtet und wir gehen weiter. Zwischendurch orientiert sich Baris noch einmal neu und wir finden zu dem Haus. Die ganze Zeit unterhalte ich mich angeregt mir Orthum. Da die anderen so gründlich schauen, ist es unnötig mich auch noch zu bemühen. Orthum ist sehr unterhaltsam und sehr eloquent, eine wunderbare Begleitung wie sein Bruder Korrgrim.

Am Haus angekommen, sehen wir Wildschweine vor dem Haus im Garten am Weg. Felder mit Kürbissen befinden sich vor dem Haus. Die Kürbisfelder sind 1,5 bis 2 Meter hoch, ein guter Sichtschutz. Korrgrim bittet Baris auf seine einzigartige Art und Weise vor zu gehen um die Lage zu erkunden. Bodennebel befindet sich hier und auch das Haus ist in einem Nebel.

Baris schleicht sich zwischen den Kürbissen durch und horcht ob er etwas hören kann. Die Fenster sind so zugewachsen mit Efeu, dass er nicht hinein schauen kann. Auch stellt Baris fest, dass das Efeu giftig ist. Das Wildschwein lässt sich nicht beirren und schmatzt weiter.  Nun geht Reela hinter ihm langsam und leise hinterher. Nach einiger Zeit scheint Baris wieder bei Reela zu sein und nach einer kurzen Unterredung kommt sie zu uns zurück. Raskin macht sie darauf aufmerksam, dass es keine gute Idee ist, wenn sie mit Baris vorgeht. Sie sollte doch lieber einen Nahkämpfer mitgehen lassen. Auf ihre Beschwerde, dass sich keiner bereit erklärt hat mitzugehen, sagt Raskin ihr, dass sie keinem eine Möglichkeit gelassen hat. Korrgrim unterbricht die Unterhaltung, da dafür keine Zeit ist. Die Idee von Reela, die Wildschweine zum quieken zu bringen und sie zu verscheuchen, ist keine gute Idee. Ich erkläre ihr, dass Wildschweine sich nicht verscheuchen lassen, sondern ihr Territorium verteidigen und sofort angreifen. Auch da will eine Diskussion entstehen, aber wer noch keine Wildschweine gejagt hat, hat halt keine Ahnung.

Baris kommt auf die Bitte von Korrgrim zurück und wir wollen uns nicht mehr aufteilen und gemeinsam uns etwas nördlich zu begeben. Doch ich sehe nur Nebel und kann nichts richtig sehen. Ich schleiche zum Treppenabsatz und sehe oberhalb ein weiteres Wildschwein stehen. Korrgrim versucht mir hinterher zu schleichen und macht einen Riesen Lärm. Das untere Wildschwein scheucht auf und greift ihn an. Die Überraschung ist groß. Er bringt Korrgrim zum Liegen und verletzt ihn schwer doch zwei Blitze lösen sich aus Korrgrim und der zweite Blitz trifft das Schwein. Reela greift das Schwein mit zwei Schüssen an und verletzt das Schwein schwer. Ich laufe zu Korrgrim um das Schwein anzugreifen doch ich verfehle es. Orthum versucht seinem Bruder Heilung zu geben, Baris verfehlt leider mit seinem Bogen und Raskin gibt den Todesstoß. Das Wildschwein verwandelt sich in einen Halbork. Unser Erstaunen ist riesig.

Und nun kommen die Schweine aus allen Richtungen. Vom unteren Weg, vom oberen Weg und wir schaffen es auch sie aufzuhalten. Doch die Schweine rücken nach und verletzen auch Orthum. Doch mich verfehlt das Schwein was vor mir steht. Wir geben alles um die ganze Wildschwein Scharr zu töten. Das muss doch noch weitere alarmieren! Und so ist es auch! Doch alle Wehrorks hier draußen sterben durch unsere Waffen! Es sind drei von diesen Halborks und die anderen sind echte Wildschweine.

Der Nebel steht immer noch und hier ist ein leichter Wind zu spüren.

Wir gehen nun rein ins Haus. Magisch lässt Korrgrim die Tür aufschwingen. Orthum zaubert auf meine Klinge ein Licht und damit können wir sehr weit schauen. Ich gehe vor ins Haus. Eine Diele tut sich auf mit einem Aufgang an der linken Seite. Ich gehe an der ersten Tür rechts vorbei uns sehe aus den Augenwinkel in dem großen Raum eine komische Pflanze wie ein ekeliger krüppeliger Baum. Doch ich bewege mich weiter, denn ich möchte weiter aufklären ob sich noch weitere Orks hier befinden. Da tauchen kleine Kreaturen auf, die wie kleine verkrüppelte Bäume aussehen und diese greifen Orthum und Baris an. Es ist  eine Zweigplage, die wirklich flink ist. Nachdem Orthum gerade verletzt wurde, hat er keine Lust mehr auf ihnen herum zu stochern und zaubert seine brennende Hände und erwischt nur den linken nicht sofort sondern erst nach seinem zweiten Angriff. Wir beschauen uns das Baummonster aus der Ferne.

Die Fenster hier im Haus sind alle verwachsen. Da wir nicht sicher sein können ob die Pflanzen mit dem Baumonster verbunden sind, können wir die Pflanzen vor den Fenstern nicht entfernen. Wir wollen in das oberste Stockwerk gehen und Orthum geht voran. Die Treppe ist morsch und er bricht durch in einen Dornenteppich. Damit können wir nicht nach oben gehen. Dies ist offensichtlich eine Falle. Wir gehen erst einmal aus dem Haus raus, um um das Haus herum zu gehen. Wir entdecken jedoch nichts weiter. Korrgrim will nun erst einmal Magie entdecken und in der Zwischenzeit schauen wir uns die Orks an. Orthum erkennt das die Orks keine Orks sind sondern Anchoriten von Talos. Sie vergöttern den Gott Talos, der für Zerstörung, Vernichtung und Chaos steht. Diese Kreaturen sind starke Magieanwender. Fast schon wie dunkle Paladine des Gottes Talos. Korrgrim entdeckt überall Magie. Vor allem Mutationsmagie. Der Baum ist Mutationsmagie, die Ranken, die Orks. Was hat diese Magierin hier bloß gemacht?

Was wird uns noch weiter erwarten? Es schaudert mich! 
« Letzte Änderung: 28. Juni 2021, 00:08:15 von Maria »
Nicht das schwarze Scharf ist anders, sondern die weissen sind alle gleich.